Filmkritik: „Jackpot – Vier Nieten landen einen Treffer“ – Hauptgewinn

jackpot-vier-nieten-landen-einen-treffer-nfp-marketing-distributionYouTube Screenshot/ NFP Marketing Distribution

Alle Freunde des „Unna-Triologie“ („Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding“) oder der ersten Werke von Quentin Tarantino („Jackie Brown“) aufgehorcht: Im November kommt mit „Jackpot – Vier Nieten landen einen Treffer“ ein norwegischer Film in die Kinos, der alle Freunde von „trashigen“ Filmen mit Klamauk und „verwirrender Handlung“ (beides im positiven Sinne) zu unterhalten weiß.

Die Geschichte ist schwer erzählt, ohne zu „spoilern“ – die Grundlage: In einer Produktionsstätte für Plastikweihnachtsbäume arbeiten ausschließlich ehemalige Häftlinge. Eine Fußballwette verspricht den großen Gewinn. Die drei Ex-Knackis Thor (Mads Ousdal), Billy (Arthur Berning) sowie Tresko (Andreas Cappellen) und ihr Aufpasser Oscar (Kyrre Hellum) tippen – und sahnen richtig ab.

Die Freude beim Quartett ist verständlicherweise groß und wird entsprechend „ausgelebt“. Doch wie lässt sich so ein satter Millionengewinn am besten durch vier Tipper teilen? Das Misstrauen in der Gruppe wächst minütlich und die Ereignisse überschlagen sich im wahrsten Sinne des Wortes.

Doch was genau passierte in dem Striplokal, Ort einer wüsten Schießerei? Oscar beginnt sich im Verhör zu erinnern an die Geschehnisse einer blutigen Tat…

„Was ist denn 1,7 Millionen durch vier?“

Die Erzählung, die auf einer Geschichte von Jo Nesbø („Headhunters“) beruht, ist schnelllebig, die Schauspieler harmonisieren großartig (wohlgemerkt die Schauspieler, nicht die gespielten Charaktere) und die Geschichte ist klug erzählt.

Wer sich an bewusst übertrieben dargestellter Brutalität nicht stört und schon immer einmal wissen wollte, warum eine Wand ausgerechnet rot gestrichen wird, der landet mit Jackpot garantiert einen Volltreffer.

„Jackpot – Vier Nieten landen einen Treffer“ startet am 14. November in den deutschen Kinos.

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