Rückzieher der Hamburg Marketing

reeperbahn-kiez-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Derzeit läuft es gefühlt nicht sonderlich rund bei der Hamburg Marketing. Zunächst wollte sie eine Facebook-Party am Strand schmeißen, inklusive Freibier. Dann fiel ihnen einen, ach, da war ja die Sache mit Thessa.

Dann hat die Hamburg Marketing vergessen, rechtzeitig gutes Sommerwetter für die Hansestadt zu buchen. Und nun steht das neue Prestigeprojekt, die Kiez-WG, vor dem Aus.

Auf 200 Quadratmetern sollten von der Reeperbahn aus vier vermeintlich hippe Jugendliche vom Leben in Hamburg berichten. Namhafte Sponsoren waren an Bord, so etwa die Otto-Gruppe.

Find ich gut

Das Problem: Ein Großteil der 279.000 Euro an Steuernmitteln ist bereits investiert. Thorsten Kausch der Hamburg Marketing überlegt nun, wie viel Geld zurückgeordert werden könne.

Die Wirtschaft zeigt sich indes irritiert: Warum wird ein solches Projekt erst von der Politik durchgewunken, und dann gestoppt?

Immerhin: Den Jugendlichen seien Jobs zugesichert worden – diese bekämen sie auch, so ein Sprecher der Otto-Gruppe.

Und die Hamburg Marketing sollte künftig einfach zwei Mal über neue, durch Steuergelder angekurbelte, Projekte nachdenken.

Und das mit dem Sommer ist ohnehin eine Sauerei.

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