Planungen für neue Querung im Hafen

queen-elizabeth-ausblick-koehlbrandbruecke-hafen-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Oha: Ab dem 30. Januar gilt auf der ehrwürdigen Köhlbrandbrücke im Hamburger Hafen ein Überholverbot für LKWs. Elefantenrennen auf der 1974 erbauten Brücke gehören dann also der Vergangenheit an.

Die Köhlbrandbrücke mit den zwei Pylonen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten insgeheim zu einem der wichtigsten Wahrzeichen Hamburgs gemausert. Selbst Christoph Ahlhaus, ehemaliger Oberbürgermeister der Hansestadt, hat während des Wahlkampfs die Köhlbrandbrücke in einer Animation auf seiner Website „integriert“, blöderweise wurde sich jedoch bei der Anzahl der Pylone verzählt.

Doch nun schlägt Jens Meier, Chef der Hamburg Port Authority (HPA), im Abendblatt Alarm: Irgendwann werde die Reparatur teurer als eine neue Brücke.

Ausgedient?

Das die Köhlbrandbrücke irgendwann einem Neubau wird weichen müssen, ist allen Beteiligten klar. Doch bereits dem jetzigen Verkehr scheint der Bau nicht mehr gewachsen, die Belastung sei laut Messungen weit größer als angenommen und die Schäden im Beton und an den Stahlteilen könnten immer größer werden.

Ganz offenbar schwindet derzeit im Hafen das Zutrauen in die 3610 Meter lange Überquerung. Für einen Neubau, der nun offenbar schneller als gedacht ins Blickfeld rückt, müssen jedoch andere Strecken im Hafen zunächst ausgebaut werden.

Täglich wollen sich schließlich 30.000 Fahrzeuge irgendwo in aller Gemütlichkeit durch den Hafen schlängeln.

Apropos Verkehrsfluss: Wie wäre es eigentlich mit einem Köhlbrandtunnel?

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