Konzertbericht Baltic Sea Child: Ein Feuerwerk zum Schluss

travemuender-woche-baltic-sea-child-2015-andres-lehmannAndres Lehmann

Kai Wingenfelder – ehemals Mitgründer und Sänger von Fury in the Slaughterhouse – betonte während des Konzertes mit seinem aktuellen Projekt Baltic Sea Child in Lübeck-Travemünde, dass die Band pünktlich zum abschließenden Feuerwerk der Travemünder Woche fertig sei. Es müsse also niemand weglaufen.

Doch kaum ein Konzert hielt die Menschen während der 126. Auflage der Travemünder Woche so lange vor der Bühne. Gut, eine Pause gab es im Gegensatz zu den vielen weiteren Konzerten der vergangenen neun Tage nicht – und so hätte sich der Musikfreund auch nur sehr schwerlich von der Musik trennen können, die hunderte Urlauber und Musikfreunde in ihren Bann zog.

Der Combo Baltic Sea Child gehören neben Wingenfelder auch Lars Jensen und weitere Musiker der Kapelle „Tears for Beers“ an. Dargeboten wurde Irish-Folk vom Feinsten, der „nach vorne“ geht: Zeit zum Durchschnaufen gibt es kaum.

Nicht nur Wingenfelder mit seiner markant kräftigen Stimme gab den Ton an, auch das „klassische“ Irish-Folk-Ensemble gab alles. So durfte eine Geige, ein Schifferklavier und ein Banjo nicht fehlen. Und auch die akustische Gitarre, der Bass und das Schlagzeug machten die Musik: Sieben Mann auf der Bühne boten die elf Stücke ihrer Debütscheibe („Baltic Sea Child“) dar, überraschten aber auch mit einem Rihanna-Cover – freilich im Folk-Gewand. Die Zuschauer dankten es der Band – und tanzten munter vor der Bühne mit.


Während Kai Wingenfelder und Kollegen in Kürze tatsächlich in Wacken spielen, rockte nach Ende der Live-Musik über Travemünde noch das Feuerwerk. Einmal mehr wurde der Himmel über dem Leuchtturm und der Passat hell erleuchtet.

Und dann war sie vorbei – die 126. Travemünder Woche, die einzig durch das Sturmtief Zeljko am Samstag gestört wurde.

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