LG G Flex mit Android 4.2 erscheint im Februar in Deutschland

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So richtig in den Fokus rückt ein Smartphone für uns ja erst, wenn es auch hierzulande auf den Markt kommt. Und LG Electronic schickt sich an, sein „biegsames“ LG G Flex in Europa zu veröffentlichen.

Im Februar soll das LG G Flex samt seines gewölbten Displays in Europa landen, nach dem es zunächst im Heimatland Südkorea, Singapur und Hong Kong zu erstehen war.

Zunächst wird der Netzbetreiber Vodafone das G Flex in sein Sortiment aufnehmen. Zuletzt kursierte die Meldung, wonach sich weder LG mit seinem G Flex noch Samsung mit seinem Galaxy Round über satte Verkaufszahlen freuen konnten. Doch das mag sich dank der Verbreitung womöglich in 2014 ändern.


Über den Preis wird sich bis dato noch ausgeschwiegen – doch auch die Preisstruktur kann bekanntermaßen „biegsam“ sein…

Weitere Hintergrundinformationen zum LG G Flex

Das LG G Flex ist tatsächlich elastisch – das Smartphone kann auf einen Tisch gelegt und mit der Hand „flach“ gedrückt werden – und siehe da: Das Device funktioniert auch nach seinen „Verrenkungen“ ohne Probleme. Das ist schon erstaunlich, denn es sind schließlich etliche Komponenten wie etwa der Prozessor oder der Akku verbaut, die „im Prinzip“ auch mit nachgeben müssen.

Doch eine zweite Sache unterscheidet das LG G Flex vom Samsung Galaxy Round: Das Device „heilt“ sich von alleine. Gemeint ist damit aber nicht das Display – sondern die Rückseite.

Im Grunde genommen handelt es sich um Polycarbonat – zumindest die Haptik soll der des Galaxy S4 ähneln. Doch wer das Gerät mit Kratzern „versieht“, der kann mit anschauen, wie diese nach einigen Minuten wieder verschwunden sind. Das hat was von Magie. Herstellern von Bumpern und Covern dürfte dies womöglich weniger gefallen…

Galaxy Round nd LG G Flex in der Übersicht

Manchmal wird ja gelogen, bis sich die Balken biegen. Doch bezüglich des „biegsamen“ LG-Smarthones behielten die Gerüchteköche tatsächlich recht: LG Electronics hat sein G Flex vorgestellt. Und die Anzeichen verdichten sich, dass nicht nur – wie zunächst geplant – der Heimatmarkt, sprich Südkorea, mit dem Device bedacht wird. Sondern auch der Sprung des LG G Flex nach Europa ist offenbar angedacht.

Die Kollegen von CNet berufen sich auf den Netzbetreiber Orange in Frankreich, der beteuert, ab Februar 2014 könne das G Flex bezogen werden. Und wenn der Startschuss tatsächlich in Frankreich erfolgen sollte, dürften weitere Länder in Mitteleuropa nicht (lange) hinten anstehen. Bestätigt ist der Release in weiteren Ländern aber noch nicht.

Ein Video zeigt derweil auf, dass das G Flex – im Gegensatz zum „statischen“ Samsung Galaxy Round, tatsächlich biegsam ist: Wird das Device samt seiner Wölbung in der Horizontalen mit dem Display nach unten auf den Tisch gelegt, gibt es deutlich nach, insofern Druck auf die Rückseite ausgeübt wird. Das verspricht durchaus einen Stabilitätsvorteil – ob es derweil gegen Stürze gewappnet ist, bleibt abzuwarten. Denn: Ein Steinschlag könnte vermutlich auf dem Flex-Display zusetzen. Das Display des Galaxy Round ist zwar gebogen – gibt aber bei Druck offenbar nicht nach.

Die weiteren technischen Spezifikationen des LG G Flex sind mehr als annehmbar – und im Highend-Berich anzusiedeln: Verbaut ist der Qualcomm Snapdragon 800 Prozessor, der auch beim neuen Google LG Nexus 5 und beim Galaxy Round verbaut ist. Angetrieben wird das Device von vier Kernen und 2 GB Ram. An Bord sind zudem 32 GB interner Speicher und eine 13 Megapixel-Kamera – das alles ist auf LG G2 Niveau. Zum Start in Südkorea soll noch Android 4.2.2 Jelly Bean die Musik machen, doch ein Update auf Android 4.3 dürfte nicht lange auf sich warten lassen.

Die Touchscreen-Diagonale ist beachtlich – mit 6 Zoll (HD-Oled-Display) darf also mehr von einem Phablet denn von einem Smartphone gesprochen werden. Im Vergleich dazu fällt das Display des Galaxy Round mit 5,7 Zoll zwar kleiner aus, die Auflösung ist der Papierform nach aber besser.

Interessant: Der Akku hat eine Kapazität von 3.500 mAh – und weist somit den Akku des Samsung Galaxy Round samt seines 2.800 mAh-Akkus in die Schranken.

Ob nun eher das LG G Flex oder das Samsung Galaxy Round eine runde Sache ist, werden die nächsten Monate zeigen. Man sollte sich im Leben ja bekanntermaßen nicht zu sehr verbiegen.

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