LG Nexus 4, iPhone 5 & Nokia Lumia 920: Die Fakten

nokia-lumia920-iphone-5-nexus-4Nokia/ Apple /Google Screenshots

Am Dienstag geht es los: Das Nexus 4 kann offiziell über den Store Google Play erstanden werden. Wichtig jedoch ist, dass eine Kreditkarte vonnöten ist, um das neue Smartphone des amerikanischen Suchmaschinen-Giganten zu erstehen. Ab Dezember wird das Nexus 4, das in Kooperation mit LG Electronics entstand, wohl auch im Handel erhältlich sein. Die Metro-Töchter Saturn und Media Markt wollen das Device wohl für rund 400 Euro aufnehmen. Doch auch dieser Preis scheint subventioniert zu sein – kommt das Nexus 4 doch etwa in Österreich für 550 Euro auf den Markt.

Der größte Konkurrent des Nexus dürfte das iPhone 5 sein – wobei natürlich auch das noch immer aktuelle Samsung-Flaggschiff Galaxy S3 (immerhin schon seit Mai auf dem Markt), das HTC One X+ oder das neue Nokia Lumia 920 um die Gunst des Smartphone-Jüngers buhlen.


Gibt es einen Haken beim Nexus 4? Erfüllt das Nokia Lumia 920 die Erwartungen? Oder ist das iPhone 5 das Nonplusultra? Oder schickt sich gar manch Smartphone-Freund an, mehrere Geräte zu kaufen? In der einen Kippe das iPhone 5 – und in der anderen das Nexus 4? Oder das Lumia 920? Dann bitte nur genau überlegen, wo der Hausschlüssel „unterkommt“. Wenngleich etwa das neue Nexus über kratzfestes Groillia Glas verfügt.

Tja, Nexus 4 oder iPhone 5? Oder wie steht es um das Nokia Lumia 920? Diese Frage werden sich in den kommenden Wochen gewiss drei oder vier User stellen. Daher geben wir einen Überblick über beide Geräte, inklusive Video und Einschätzungen zu bisherigen Kritikpunkten am iPhone 5, am Lumia 920 und am Nexus 4. Doch wer ist schon perfekt?

Bei YouTube stapeln sich bereits erste Vergleichsvideos des iPhone 5 mit dem Nexus 4. Nun ist auch eines der ersten Videos in deutscher Sprache der Kollegen von mobilegeeks.de aufgetaucht, das in einer angenehm unaufgeregten Art und Weise das iPhone 5 mit dem Nexus 4 vergleicht und die Vorzüge der beiden Smartphones darstellt.

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Einmal mehr werden die verschiedenen Philosophien deutlich: Kompaktes Display – oder darf es ein bisschen mehr sein? iOS oder Android? Die Liste der Vergleichsoptionen ist lang.

Es wird wohl noch einige Tage dauern, bis sich die Frage der Akkuleistung im Falle des Nexus 4 klären lässt. Doch eines ist Anandtech mit seinem Test gelungen: Sie haben einen Stein ins Rollen gebracht, der seit zwei Tagen durchs Netz kullert. Denn laut der Auswertungen der IT-Seite hat das Nexus 4, das in Kooperation von LG Electronics und Google entstand, ein ganz entscheidendes Manko: Die Akku gibt im 3G-Netz recht schnell den Geist auf, zumindest im Vergleich zu den Kollegen von HTC, Motorola und, genau, Apple. Das iPhone 5 hingegen ist Testsieger.


Aufgrund der Akku-Historie beim iPhone 4 und iPhone 4S scheint der Apfel-Konzern tatsächlich den Schalter umgelegt zu haben. Selbst bei LTE-Nutzung überzeugt das iPhone 5. Das Nexus 4 verzichtet auf 4G – und das scheint, zumindest ob der Auswertungen von Anandtech, wohl auch gut so, geht dem Nexus 4 doch ohnehin recht schnell die Pust aus. Nur: Ist dem wirklich so?

Im Netz beginnen die Spekulationen: Lag den IT-Cracks für den Test womöglich nicht das endgültige Nexus 4-Modell vor? Ist die Software noch nicht richtig mit der Hardware abgestimmt? Ist Android 4.2, die neuste Version des Google Betriebssystems, der „Schuldige“?

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Doch wie man es dreht und wendet: Das Nexus 4 geht noch immer mit vielen Vorschusslorbeeren ins Rennen. Ab dem 13. November können Interessierte das Nexus 4 erstehen – in einer 8 GB oder 16 GB-Variante. Vielleicht kommt der kleine Dämpfer für das LG Nexus 4 auch genau richtig, denn ob der Ausstattung und des Preises (299 oder 350 Euro via Google Play, je nach Speicher) kamen sich iPhone 5-Käufer womöglich schon wie im falschen Film vor: Was? So viel Technik für den unschlagbaren Flaggschiff-Preis? Nun können sich die iPhone-5-Jünger – zumindest bis weitere Nxus-4-Tests vorliegen und die Akku-Kiste womöglich relativieren – auf eine Sache berufen: Ja, aber die Akku vom Nexus 4 ist doch unterdurchschnittlich…

Erfüllt das Nokia Lumia 920 die Erwartungen?

Bislang standen die Lumia-Modelle von Nokia im Schatten der „Großen“: Samsung und Apple. Doch das Nokia Lumia 920 möchte endlich wieder aufs Smartphone-Podium. Und insofern haben Nokia und Microsoft im Vorfelde nichts unversucht gelassen, um bereits vor dem Release mächtig für Wirbel zu sorgen.

Bereits das Lumia 800 sorgte für gute Schlagzeilen – vor allem ein „eingelassenes“ Display wirkte sehr edel. Das Lumia 900 sorgte dann – zumindest in den USA – für solide Absätze, LTE-Unterstützung sei dank. Doch das Nokia Lumia 920 muss nun – so orakeln Analysten – der große Wurfe werden, um nicht den Anschluss zu verpassen.

Einmal mehr setzen die Finnen daher auf Unterstützung: Microsoft hat sein mobiles Betriebssystem weiterentwickelt – Windows Phone 8 wurde Ende Oktober vorgestellt. Das Kachel-System findet viele Befürworter – wobei gerade für erprobte iOS- oder Android-Nutzer der Umstieg nicht ganz leicht fällt; Stichwort „die Macht der Gewohnheit“. Zudem hat Microsoft in der Vergangenheit von sich reden gemacht – und zwar in Sachen Update-Politik. Dies bekommen nun selbst noch User des Lumia 900 zu spüren: Windows Phone 8 wird nicht mehr ausgerollt, vielmehr soll es Windows Phone 7.8 richten. Für ein Device, das gerade einmal knapp ein Jahr alt, eine Hiobsbotschaft.

Nokia selbst geht nun in die Werbeoffensive, um im „Gerangel“ – auch mit den weiteren Windows-Phone-Anbietern HTC und Samsung – zu bestehen. So lautet der Werbeslogan: „Jeder liebt ein Comeback: Zeit für einen Wechsel.“ Will meinen: Früher, da hattet ihr doch alle das Nokia 3330, nun packt eure iPhones und Galaxy-Smartphones mal schön in die Schublade und wechselt zu uns.

Erste Tester, etwa Spiegel Online, loben das Nokia Lumia 920 – der Funktionsumfang weiß zu überzeugen, gerade, weil Nokia auch innovative Ideen nicht aus dem Blick verloren hat: So kann das neue Lumia kabellos geladen werden – analog des Nexus 4. Und das Cover ist austauschbar und farblich „anpassbar“ mit der Windows-Oberfläche. Der Musik-Streaming-Dienst von Nokia scheint zudem recht ausgereift zu sein, und die Kamera mit seinen 8,7 Megapixeln (samt 1,2 Megapixel Frontkamera) ermöglicht mit der Funktion „Nokia SmartShoot“ spielend – genau – Schnappschüsse. Die Kamera könnte sich sogar ein wenig von der Konkurrenz ob des Funktionsumfangs absetzen – wir werden sie alsbald einem Test unterziehen. Im Urlaub werden derweil noch immer viele Reisende eine Spiegelreflex-Kamera schultern – und das Smartphone mit Würde in der Kippe tragen.

Ein Plus beim Nokia Lumia 920 liegt zudem auf der Hand: Es werden hierzulande alle LTE-Frequenzen unterstützt. Die Abdeckung ist somit deutlich besser als die der „Kollegen“ von Apple, die in Kooperation mit der Deutschen Telekom nur eine Frequenz abdecken. Was in einigen Artikeln unterschlagen wurde: Auch das „kleinere“ Lumia 820 setzt auf LTE (4G). Da auch Samsung zuletzt sein Galaxy S3 samt LTE nach Europa gebracht hat, scheint das Zeitalter für das „schnelle Internet“ endgültig auch in Europa eingeläutet zu sein. Darüber kann man in Asien und den USA freilich nur schmunzeln.

Tja, und der Preis? Der Internetversandhändler Cyberport listet das Nokia Lumia 920 aktuell für 619 Euro, samt 32 GB internen Speichers. Das kleinere Lumia 820 wird für 489 Euro angeboten.

Dem entgegen steht das iPhone 5, das bereits in der Einstiegsvariante mit rund 680 Euro zu Buch schlägt. Doch womöglich wurde die Preisrechnung ohne Google gemacht: Das neue LG Nexus 4 kommt – wohlgemerkt in der 16 GB-Variante (32 GB analog des Lumias 920 sind nicht geplant) für 350 Euro auf den Markt. Wohlgemerkt ist der Erwerb zunächst nur über den Store Google Play möglich. Bei den Metro-Töchtern Saturn und Media Markt soll das Nexus 4 ab Dezember für rund 400 Euro ins Sortiment aufgenommen werden. Und: Das Nexus 4 verzichtet auf LTE.

Dennoch bleibt ob solcher Nachrichten abzuwarten, ob der Preis fürs Nokia Lumia 920 in Stein gemeißelt ist. Mit seiner guten Ausstattung, dem 1,5 GHz Prozessor, dem 4,5-Zoll-Display, NFC-Untersütztung und dem neuen Windows Phone 8 dürfte das brandneue Flaggschiff aus Finnland auf jeden Fall seine Käufer finden. Egal, ob in schwarz, rot, gelb oder weiß. Genau, die Hoffnung…

Lumia: Die News-Historie vor dem Startschuss

Das iPhone 5 ist bereits auf dem Markt, das LG Nexus 4 von Google kündigt sich an. Und nun lässt Nokia die neuen Lumias auf die Kundschaft los: Das Nokia Lumia 920 und die kleinere Variante, das Lumia 820, sind ab sofort offiziell in Deutschland erhältlich. Die Netzbetreiber Mobilcom Debitel und Vodafone haben beide Varianten im Portfolio, die Deutsche Telekom und auch O2 vertrauen zunächst nur auf das Lumia 820. Eine überraschende Nachricht, stand in den vergangenen Wochen doch zuvorderst das Lumia 920 im Fokus.

Die Lumia-Modelle werden von Nokia besonders für zwei Merkmale angepriesen: So setzen beide Geräte auf LTE (4G) – und zwar auf sämtlichen Frequenzen. Die Abdeckung ist daher deutlich besser als beim iPhone 5 – das alleine auf die Frequenz der Deutschen Telekom vertraut; der Wind der Exklusivität analog des ersten iPhones vor fünf Jahren weht einmal mehr durch den Smartphone-Kosmos.

Zudem soll die Kamera mit einigen Innovationen des Wegs kommen – hier wird sich im „Nahkampf“ zeigen, ob der Funktionsumfang tatsächlich einen Vergleich mit Kompaktkameras rechtfertigt. Denn egal wie man es dreht und wendet: Die Kamerafunktionen der aktuellen Smartphones sind für Schnappschüsse geeignet – vor allem bei Tageslicht.

Mit Spannung wird zudem erwartet, ob sich Microsoft mit Windows Phone 8 – der neusten Version des mobilen Betriebssystems – endgültig wird durchsetzen können. „Etabliert“ hat sich Windows Phone sehr wohl, denn das Betriebssystem läuft flüssig – kann im Gegensatz zu iOS von Apple und Android von Google aber auf weniger Apps bauen. Der Marktanteil von Windows Phone wird aktuell laut Analysten zudem auf nur rund 4 Prozent beziffert.

Ob neben der neuen HTC und Samsung-Modelle mit Windows Phone allen voran die beiden Lumia-Devices 920 und 820 werden helfen können, um Windows Phone 8 einen „Boost“ zu geben, werden die kommenden Wochen zeigen.

Derweil haben sich die Wogen rund um das iPhone 5 etwas geglättet. Wochenlang wurde fast schon hysterisch über das neue Produkt des Apfel-Konzerns berichtet. Doch als das iPhone 5 dann tatsächlich das Licht der Welt erblickte, war sich die Fachwelt uneins: Ist das nun der große Wurf – oder eher eine kleine Enttäuschung; nach zwei Jahren des Ausharrens?

Lumia, 800, 900: Und nun das 920

Nokia versuchte bereits mit dem Lumia 800 und 900 ganz oben anzuklopfen. Doch während das 800er noch mit einem eingelassenen Display zu überzeugen vermochte (Stichwort Innovation), wurde das 900er eher kritisch beäugt. Doch den Verkäufen zumindest in den USA tat dies keinen Abbruch – Nokia hatte noch vor Apple und Samsung auf LTE (4G) gesetzt, also jene schnelle Internetnutzung, die nun auch in Deutschland Einkehr gehalten hat; das iPhone 5 (wenngleich nur via einer Telekom-Frequenz) und das Galaxy S3 LTE sind hier die Vorreiter. Auch das Lumia 920 kommt in Deutschland mit LTE auf den Markt. Das 4,5-Zoll-Display dürfte in Sachen Auflösung und Pixeldichte den Konkurrenten von Apple, Google und natürlich auch Samsung nicht nachstehen.

Das LG Nexus 4 verzichtet interessanterweise auf LTE – doch dank HSPA+ ist die Datenübertragung nur rund ein Drittel langsamer als mit LTE. Und da die 4G-Netzabdeckung hierzulande ohnehin noch nicht perfekt ist und in Großstädten wir Hamburg selbst 3G zuweilen „schwächelt“, scheint sich hieraus noch kein „bahnbrechender“ Nachteil zu ergeben.

Der Arbeitsspeicher ist beim Nexus 4 mit 2 GB doppelt so groß wie beim Lumia 920 und beim iPhone 5 – doch dies muss nicht notgedrungen ein großer Vorteil sein: Stets ist wichtig, wie sich das mobile Betriebssystem mit der Hardware versteht. Und im Falle vom Lumia 920 dürfte es Microsoft abermals gelungen sein, das neue Windows Phone 8 perfekt mit der Hardware abzustimmen. Bereits das Lumia 900 entsprach genau den Vorstellungen von Microsoft. Und iOS 6 hatte im Gegensatz zum iPhone 5 mit keinen negativen Schlagzeilen zu kämpfen – einmal vom Apple-Maps-Fiasko abgesehen. Das Nexus 4 kommt derweil mit Android 4.2 des Weges – bereits Android 4.1.1 läuft sehr stabil. Ohnehin scheint hier die Konkurrenz der Qualität dienlich: Zwar weisen iOS, Android und Windows Phone Unterschiede auf – doch im Grunde genommen ist es Geschmacksache, welches System bevorzugt wird. Einziger Nachteil für Windows Phone: Es gibt noch nicht so viele Apps. Hier sind iOS und Android laut neuster Statistiken gleichauf – und Windows Phone hinkt hinterher.

Zudem ist es schwierig, ob der technischen Spezifikationen einen „Sieger“ herbeizuschreiben. Nehmen wir die Kamera: Das Nexus 4 und iPhone 5 setzen auf eine 8-Megapixel-Kamera, das Nokia Lumia auf 8,7 Megapixel – geschenkt. Will heißen: Alles gleichauf – für Schnappschüsse ausreichend, eine Spiegelreflex-Kamera wird freilich nicht ersetzt.

iPhone 5, Nexus 4, Lumia 920: Keine microSD-Slots

In Sachen Speicher unterscheiden sich die Modelle: Das Nexus 4 kann mit 8 oder 16 GB internen Speichers erworben werden, dass iPhone 5 mit 16, 32 oder 64 GB (wobei die größte Variante bei 900 Euro liegt – und hier hört für so manch Smartphone-Jünger womöglich der Spaß auf) und das Lumia 920 setzt auf 32 GB. Im Gegensatz zu Samsung (etwa beim Galaxy S3), die zumeist einen microSD-Slot verbauen, kommen die drei Neuankömmlinge ohne jene zusätzliche Speicheroption aus. Auf der einen Seite sind Clouds und Streaming-Dienste im Kommen, auf der anderen Seiten bleibt die Erkenntnis: Wer mit 16 GB vernünftig umgeht, der kommt über die Runden: Immer artig die Bilder oder Videos überspielen, ältere Spiele auch mal löschen und nur die MP3-Lieblingsalben überspielen – „Schrott-Dateien“ löschen, fertig ist der Lack.

Interessant wird es beim Preis: Das iPhone 5 kostet in der 16-GB-Variante stolze 679 Euro im freien Verkauf (die 32-GB-Version liegt bei knapp 800 Euro). Das Nokia Lumia 920 liegt samt 32-GB-Speicher bei „überraschenden“ 649 Euro (hier bleibt die Preis-Kampfansage aus) und – jetzt kommts – das LG Nexus 4 kostet in der 8-GB-Variante 299 Euro und die 16-GB-Version kommt für 349 Euro auf den Markt. Zwar kann das Gerät zunächst nur über Google Play erworben werden, dennoch wird so manch Smartphone-Jünger womöglich vor dem Kauf einen Blick in die Geldbörse werfen.

Das iPhone 5 ist bereits erhältlich (wenn es denn lieferbar ist), das Nokia Lumia 920 ist ebenfalls auf dem Markt und das Google LG Nexus 4 kann wie oben beschrieben ab dem 13. November via Google Play bezogen werden.

Nexus 4-Akku: Was erlaube Tester?

Über das LG Nexus 4 wird derzeit viel geschrieben – und vieles von dem, was da zu Papier gebracht wird, ist zuweilen etwas weit hergeholt. Was also ist geschehen? Nun, Google lässt in Kürze seine neuen Nexus-Produkte vom Stapel, neben einem aufgepeppten Nexus 7 (3G und der neuen Speichervariante mit 32 GB) kommt das Nexus 10 Tablet und besagtes Nexus 4 auf den Markt.

Das neue Nexus 4 Smartphone sorgt vor allem aus einem Grunde für Schlagzeilen: Der Preis für die 16 GB Speichervariante liegt bei „unschlagbaren“ 350 Euro – wohlgemerkt im Store Google Play. Selbst die Metro-Konzerne Media Markt und Saturn subventionieren offenbar das neue Nexus, denn auch hier kostet das Gerät nur knapp 400 Euro – Käufer müssen sich jedoch länger gedulden: Während das LG Nexus 4 über Google Play ab dem 13. November erstanden werden kann, ist das „Android-Phone“ wohl ab Mitte Dezember auch im Handel in der City oder auf der grünen Wiese erhältlich.

In anderen Ländern schlägt das neue Device, das in Kooperation zwischen Google und LG Electronics entstand, mit 550 Euro zu Buche. Dies sorgte – vorsichtig gesagt – für Irritation. Doch der Markt wird es richten: Offenbar erhofft sich der Suchmaschinen-Gigant in jenen Ländern, in denen Google Play „am Start“ ist, satte Gewinne durch Apps. Die Hoffnung scheint begründet: Seit dem Relaunch im Sommer muss sich der Store gewiss nicht vor Apples digitaler Ladentheke verstecken.

Für große Aufregung sorgt derweil ein Benchmark-Test von AnandTech. Vor allem der Akku des Nexus 4 schneidet nicht sonderlich spektakulär ab. Noch schlechter wurde im besagten Test jedoch das Samsung Galaxy Nexus „gerankt“. Und da wir just dieses Gerät schon seit Monaten einem Dauer-Langzeit-Test unterziehen, wissen wir, was es bedeutet, ob ein Smartphone sechs oder sieben Stunden bei Puste bleibt: Es ist, insofern das Leben nicht gerade vollends von der Steckdose verlagert wurde, kein Problem.

Keine Frage: Eine längere Akkulaufzeit ist ein Kaufargument – gerade für Reisende ein gewichtiges. Warum nun einige Kollegen aber gleich recht schroff mit dem neuen Nexus ins Gericht gehen, ohne das neue Device einem Test unterzogen zu haben, erscheint uns schwammig. An sich müssten wir Google dankbar sein, steht es doch zu vermuten, dass andere Smartphone-Hersteller beim Preis in Zukunft Anpassungen vornehmen müssen; insofern Google den aktuellen Preis fürs Nexus 4 aufrecht erhält.

Dem Empfinden der ukonio.de-Redaktion nach – und unsere Meinung begründet sich nur durch das Studium der Pressebilder und Videos – ist zumindest die glänzende Rückseite des Nexus 4 im Vergleich zum Galaxy Nexus ein Rückschritt. Die Front hat sich nur marginal verändert – wohl ein Beleg dafür, wie viel mit dem dritten Nexus richtig gemacht wurde.

Wir lassen uns überraschen – und werden das LG Nexus 4 einem Test unterziehen, sobald es uns in die Hände fällt. Und erst dann wird so richtig geurteilt.

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