LG Nexus 5X und Huawei Nexus 6P: Neue Geräte mit Problemen

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Das LG Nexus 5X und das Huawei Nexus 6P erreichen Deutschland, doch im Schlepptau gibt es aktuell viele negative Meldungen, die mit dem Release des neuen Smartphones Nexus 5X und Phablets Nexus 6P einhergehen. So listen etwa die Kollegen von AnroidPolice in Hinblick auf das Huawei Nexus 6P einige Probleme auf, die mit einem offenkundigen Mikrofon-Bug zu tun haben. Das Problem hierbei ist: Während eines Telefonats kann das Mikrofon ausfallen – oder aber, die Qualität ist, frei übersetzt, sehr bescheiden. Das konkrete Problem wurde zwar nicht ausgemacht, doch womöglich „behakt“ sich das eine Mikrofon mit dem anderen, das schlichtweg für die Geräuschunterdrückung zuständig ist. Beim LG Nexus 5X gibt es eine andere Baustelle, die kontrovers im Netz diskutiert und etwa von PhoneArena aufgegriffen wurde: Wird das neue Nexus 5X samt des mitgelieferten Netzteils über den USB-Typ-C-Port geladen, reagiert das Display verlangsamt – oder verabschiedet sich gleich ganz. Hier wurde aber offenbar ein Hardware-Fehler ausgemacht, und dieser findet sich offenbar nicht im Nexus 5X selbst, sondern hat mit dem Kabel zu tun. Natürlich kann das Nexus 5X auch mit einem anderen Kabel geladen werden, sprich solchen samt weit verbreiteten Typ-A-Steckers. Doch der Vorteil des schnellen Ladens dank Typ-C fällt damit weg.
Längst nicht alle Huawei Nexus 6P und LG Nexus 5X Geräte sind von den genannten „Kinderkrankheiten“ betroffen, im Netz werden wüst Seriennummern ausgetauscht. Fakt ist: Sollte ein Gerät ein Problem haben, ist es ratsam, sich sogleich beim Support zu melden. ✔ Folge ukonio.de auf Twitter, Facebook oder Google+ ukonio.de hatte aufgrund eines Problems mit einem Redaktionsgerät – LG Nexus 5 – binnen einer Woche von Google ein Ersatzgerät: Da stimmte der Service. Weitere Nexus 5X und Nexus 6P Meldungen in der Übersicht Eine Frage ist aktuell bei Smartphone-Freunden weit verbreitet: Soll ich mir das LG Nexus 5X kaufen, das etwa im Play Store ab 479 Euro angeboten wird, oder auf das Huawei Nexus 6P warten, das laut Google auch hierzulande bald verfügbar ist? Interessant ist vor allem, dass es sich um dann doch recht unterschiedliche Geräte handelt. Denn das Nexus 5X wird von LG Electronics gefertigt, und das Nexus 6P von Huawei. Beim Nexus 6P so denn ist ein AMOLED-Display verbaut, samt 5,7 Zoll Touchscreen-Diagonale. Dies verspricht „knallige“ Farben. Das IPS-Display des Nexus 5X hat womöglich etwas „natürlichere“ Farben. Jedoch ist die Auflösung beim Nexus 6P deutlich höher. All jene Unterschiede arbeitet sehr schön ein Video des Kollegen Lutz Herkner bei mobiwatch heraus. Beim Heranzoomen wird hier schön deutlich, dass die Auflösung des Huawei Nexus 6P sichtbar besser ist als die des Nexus 5X. Auch ein paar andere „Feinheiten“ werden herausgearbeitet – auch jene Punkte, die in offiziellen Produktbeschreibungen natürlich unter den Tisch fallen. Wie Herkner betont, haben weder die Kamera das LG Nexus 5X noch das Nexus 6P einen Bildstabilisator. Zudem funktioniere beim Nexus 6P die TouchID – sprich der Fingerabdrucksensor – zuweilen ungenau. Und auch der fehlende microSD-Slot ist bei Nexus-Geräten fast schon Tradition. Sehr schön derweil ist, dass sowohl beim LG Nexus 5X als auch beim Huawei Nexus 6P USB Typ C verbaut ist: Egal wie rum das Ladekabel ins Nexus-Gerät (an der Unterseite) gesteckt wird, der Stecker passt. Aber aufgepasst: Für den Anschluss an den Rechner wird ein Adapter benötigt, das gilt auch, wenn etwa ältere Ladegeräte genutzt werden sollen. Und ein weiterer Unterschied, der womöglich für Musikfreunde nicht unerheblich ist: Das LG Nexus 5X vertraut auf Mono-Sound, das Nexus 6P hingegen auf Stereo. Sowohl beim LG Nexus 5X als auch beim Huawei Nexus 6P ist zudem der Akku fest verbaut. Nexus 5X Fotosensor steht Kopf Ob Nutzer ob des neuen LG Nexus 5X Kopf stehen, werden die nächsten Wochen zeigen – die erste Testergebnisse jedenfalls sind positiv. Während das Huawei Nexus 6P noch auf sich warten lässt, sickerte jedoch in Hinblick auf den LG Nexus 5X ein Umstand durch, der zumindest temporär für Verwirrung sorgen könnte. Im neuen LG Nexus 5X nämlich ist der Fotosensor „verkehrt herum“ verbaut, sprich: Die Aufnahmen werden auf dem Kopf gespeichert. Dank eines Updates speichert die hauseigene Google Foto-APP die Bilder mittlerweile automatisch 180 Grad verdreht, sprich im Endergebnis „richtig herum“. Das Problem aber ist, dass viele weitere Apps noch nicht angepasst wurden. Und so muss der LG Nexus 5X Nutzer aktuell zuweilen noch jedes Bild manuell bearbeiten – und drehen. Google selbst soll laut Reddit das „Problem“ eingestanden haben. Doch sind erst einmal alle Apps angepasst, dürfte dieser Umstand nicht weiter ins Gewicht gefallen. Die Fotoqualität auf dem LG Nexus 5X jedenfalls ist davon nicht betroffen. Doch während das LG Nexus 5X mittlerweile hierzulande gekauft werden kann, lässt das Huawei Nexus 6P weiter auf sich warten. Via Twitter wurde eine Nachricht vom Media Markt verbreitet. Und dem Tweet ist zu entnehmen, dass das Huawei Nexus 6P laut Herstellerangaben erst ab dem 9. Dezember lieferbar sei. Während LG Nexus 5X Nutzer also schon fleißig ihre Foto-Settings prüfen können, müssen potenzielle Huawei Nexus 6P noch ein wenig der Dinge harren. Auch dem Google Play Store ist hierzulande die Information zu entnehmen, dass sich – frei übersetzt – bereits auf das LG Nexus 5X gestürzt werden kann, das Huawei Nexus 6P aber noch auf sich warten lässt: „Bald verfügbar“, so der aktuelle Status. Ob damit nun tatsächlich der 9. Dezember gemeint ist, bleibt abzuwarten. USA-Release In den USA sind sowohl das LG Nexus 5X als auch das Huawei Nexus 6P seit einigen Wochen auf dem Markt. Kein Wunder also, dass sich im Netz bereits Videos mit Tests stapeln, während Nutzer hierzulande noch immer auf den Release des Nexus 5X und Nexus 6P warten. Auffallend ist: Sowohl das LG Nexus 5X und Huawei Nexus 6P werden in zahlreichen Tests gelobt, es gibt aber auch kritische Stimmen. Das Nexus 6P etwa wurde vom YouTuber JerryRigEverything getestet. Und sowohl das Gorilla Glas 4 – fällt in aller Kürze zusammengefasst – in diesem Test unten durch als auch die Wertigkeit des gesamten Gerätes. Denn zumindest jenes Nexus 6P lässt sich offenkundig leicht verbiegen – Erinnerungen an das iPhone 6 Plus und den Bendgate werden wach. Kratzer führen zudem dazu, dass das Display einen Sprung bekommt – obwohl offenbar kein allzu starker Druck zuvor auf das Touchscren ausgeübt wurde. Auch gegen Feuer ist das Nexus 6P nicht „immun“ - doch wer hält schon die Flamme eines Feuerzeugs für mehrere Sekunden unmittelbar vor das Display. Das Video lässt zumindest „aufhorchen“, wenngleich wir uns immer wieder fragen, wer wirklich mutwillig mit einem Schlüsselbund oder Werkzeug über die Vorder- oder Rückseite eines Smartphones kratzt. Während das Huawei Nexus 6P somit – zumindest in jenem Video – keine gute Figur macht, kann das LG Nexus 5X das Apple iPhone 6S offenbar in die Schranken weisen – zumindest in einer Disziplin, und zwar in Hinblick auf die Touch ID, sprich den Fingerabdrucksensor. Ein Video von SuperSaf TV zeigt, dass sich das LG Nexus 5X per Daumendruck schneller aktivieren lässt als das iPhone 6S. Aber der Vorsprung ist sehr gering. Doch vorne ist... vorne.
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Einen Stich weg Offenkundig hat das Nexus 5X einen Stich weg, zumindest berichten dies einige Benutzer laut gforgames.com: Durch das Netz geistern Bilder, die das LG Nexus 5X nebst gelbstichigem Display zeigen. Jener „Gelbstich“ beim LG Nexus 5X kommt offenbar bei einigen Geräten vor. Wie viele mobile Begleiter davon betroffen sind, lässt sich aktuell nicht sagen. In Foren wird jedoch bereits fiebrig über diesen Umstand diskutiert, doch: Offenbar schafft auch eine Veränderung der Settings keine Abhilfe. Ob das Huawei Nexus 6P auch von diesem Problem betroffen ist, scheint unwahrscheinlich – auszuschließen ist es freilich nicht. Denn beide Geräte verwenden – zumindest zum Teil – andere Komponenten. Zudem wird offenbar ausgeschlossen, dass der „Gelbstich“ etwas mit Android 6.0 Marshmallow zu tun hat. Denn auf anderen Nexus-Geräten tritt das Problem nicht auf – und auch hier wurde die neue Firmware bereits ausgerollt. Laut Foreneinträgen bei Reddit hat Google das Problem offenbar erkannt – und bietet Käufern die Zusendung eines Austauschgerätes an. Ohnehin greift hier die Garantie. Ob es aufgrund des offenbar fehlerhaften 5,2 Zoll Displays des Nexus 5X nebst Gelbstich zu Verzögerungen bei der Auslieferung des Telefons in anderen Ländern kommt, ist unklar. Doch hohe Stückzahlen dürften bereits produziert worden sein – und solcher „Kinderkrankheiten“ sind bei neuen Geräten keine Seltenheit. Stock Android das große Plus? Beide neuen Nexus-Geräte kommen mit Stock Android des Weges und vertrauen auf die gleiche 12,3 Megapixel Kamera. Doch Android 6.0 Marshmallow „vernetzt“ die beiden Geräte auf wundersame Weise, wie liliputing.com herausgefunden hat: Dank USB Type-C-Port kann das LG Nexus 5X das Huawei Nexus 6P laden – oder umgekehrt. Eine entsprechende Option steht zur Verfügung – und kann ausgewählt werden. Dies alles macht ein Video sehr anschaulich deutlich. Sollte also – beispielsweise – ein Pärchen auf ein LG Nexus 5X und ein Huawei Nexus 6P vertrauen, könnte das eine Gerät dem anderen Gerät ein wenig Saft abgeben, so denn partout keine Steckdose in Reichweite ist. Bisherige Nexus-Geräte waren jedoch keine Laufzeitwunder – insofern mag einem solchen Ladevorgang manch Diskussion vorausgehen. Dank der Marshmallow-Option „Nutze USB fürs Aufladen“ kann auch bestimmt werden, ob nun das LG Nexus 5X das Huawei Nexus 6P aufladen soll – oder umgekehrt. Das ganze mag eine Spielerei sein, zeigt aber auf, welche Möglichkeiten in dem neuen USB-Standard stecken. Auch der Ladevorgang als solches geht schneller über die Bühne – Zeit wird gespart. Hierzulande müssen sich Nutzer jedoch noch auf das LG Nexus 5X und das Huawei Nexus 6P gedulden. Immerhin: In den USA kann das LG Nexus 5X nun käuflich erstanden werden, wie LG Electronics verkündete. Tja, und wer kommt nun auf die Idee, statt eines zusätzlichen externen Akkus einfach zwei Nexus-Geräte zu kaufen? Zumindest die Laufzeit eines Gerätes ließe sich so verlängern... ✔ Folge ukonio.de auf Twitter, Facebook oder Google+

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