Hartes Geschäft am Boden

airport-boeing-747-400-halle-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Airbus hat volle Auftragsbücher, doch während manch einer über den Wolken derzeit geradezu traumwandelt, sieht es am Boden ganz anders aus: Lufthansa Technik muss die Kosten weiter senken, um Arbeitsplätze zu sichern.

Bereits fest steht, dass 280 Stellen in der Triebwerkswartung wegfallen. Die Mitarbeiter sollen jedoch an anderer Stelle im Unternehmen wieder „landen“.

Bilder: 100. Flughafengeburtstag

Einst brummte das Reparaturgeschäft mit Flugzeugen, auch von externen Konzernen. Doch der Markt ist hart umkämpft. Und so vermeldet der NDR, dass es im Jahre 2011 sehr wohl ein Umsatzplus von 1,9 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro gab, doch der Wettbewerbsdruck setze dem Konzern immer mehr zu.

Mit der „Wartung warten“?

Dass Airlines, so der Vorstandsvorsitzende von Lufthansa Technik, August Wilhelm Henningsen, zuweilen bei der Wartung sparen, klingt makaber. Doch nicht nur der Kampf um die billigsten Ticketangebote ist entbrannt. Auch die billigste Wartung scheint in Mode. Wie war das noch gleich mit der Sicherheit?

In der Hansestadt arbeiten derzeit an die 8.000 Menschen bei Lufthansa Technik. Es bleibt die Hoffnung, dass keine Entlassungen drohen. Denn: Welche Fluggesellschaft möchte über den Wolken schon ein Risiko eingehen?

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