Marco Reus: Ein Leben auf der Überholspur

lego-burissa-dortmund-fussball-2013-andres-lehmannAndres Lehmann

Wir erinnern uns gerne an die bewegende Szene nach dem spannenden WM-Endspiel Deutschland gegen Argentinien: „Fußballgott“ Mario Götze hält das DFB-Trikot von seinem Kumpel und ehemaligen Vereinskollegen in die Kameras: Marco „Turbo“ Reus. Dieser bedankt sich via Twitter artig bei seinem „Bro“.

Der Ex-Gladbacher hatte sich verletzt – und konnte nicht mit auf den WM-Zug aufspringen. Der Flieger startete ohne Reus nach Brasilien. Doch immobil war der Kicker auch im Sommer nicht: Er hat ja seinen Aston Martin.

In den letzten Tagen nun wurde bekannt: Marco Reus besitzt gar keinen Führerschein. Die Führerscheinprüfung wurde von ihm „damals“ nicht absolviert – frei nach Christoph Daum hat er zugegeben, dass das keine so gute Idee war.


Der Offensivspieler wurde etliche male geblitzt – und soll womöglich bei einer Kontrolle einen gefälschten niederländischen Führerschein vorgezeigt habt. Auf dem Fußballplatz hatte er da bereits zahlreiche bessere Ideen.

Reus, der „Schwarz-Gelbe“, ist demnach ein Schwarzfahrer – das Gelbe vom Ei ist die Geschichte sicherlich nicht. Im Rahmen des Fahrunterrichts werden einem ja durchaus einige sinnige Verkehrsregeln beigebracht. Die Abseitsregel bringt einem „auf der Strecke“ herzlich wenig.

Reus muss als Strafe ob seines Vergehens rund eine halbe Million Euro an den Staat zahlen. Doch Geld ist nicht alles. Es wäre durchaus löblich, hätte Reus aus seinem Fehler gelernt – und spätestens bei der Begrifflichkeit „Vorbildfunktion“ macht es hoffentlich klick.

Eine große Sorge aber bleibt – und womöglich knirscht BVB-Trainer Jürgen Klopp bereits mit den Zähnen: Besitzt Marco Reus überhaupt eine Profifußballer-Lizenz?

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