Zum 500. Mal Berliner Polittalk in Ihrem ZDF

maybrit-illner-zdf-svea-pietschmannZDF / Svea Pietschmann

Seit nunmehr 1999 moderiert Maybrit Illner allwöchentlich ihren Polittalk in Berlin Mitte. Im Zweiten hat ihre Sendung noch immer ein Alleinstellungsmerkmal. In der ARD sieht das mittlerweile bekanntermaßen anders aus.

500 Mal also „talkte“ Illner mit der Prominenz des politischen Geschäfts. Aber auch mit Wirtschaftsgrößen, wie zum Beispiel René Obermann.

Denkwürdig war jene Sendung, in der Joschka Fischer dem Liberalen Guido Westerwelle im Bundeswahlkampf die Grenzen aufzeigte.

Ohnehin war es Westerwelle, der früher gefühlt in jeder dritten Sendung saß. Einmal war die erste Frage von Illner folgerichtig: „Wie geht es Ihnen, Herr Westerwelle?“

Frage des Gemütszustandes

Die letzte „große Sendung“ war im Frühjahr, als Thomas Gottschalk zu Gast war. Kurz zuvor hatte der Entertainer angekündigt, die Moderation von „Wetten, dass..?“ abzugeben.

Mehrmalig wurde Illner gegenüber der TV-Legende pampig, als sie merkte, da reißt einer alleine dank seines Charismas die Sendung an sich.

In der 500. Ausgabe, die heute um 21:45 Uhr im ZDF ausgestrahlt wird, geht es um den „brutalen Kampf um Rohstoffe“. Um den brutalen Quotenkampf gegen Panorama und die Tagesthemen zu bestehen, lädt sich die Moderatorin Dirk Niebel (der heutige „Quoten“-Westerwelle) und Heino Ferch ein.

Maybritt Illner – ein wöchentliches Schauspiel. Wir gratulieren zum Jubiläum.

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