Threema: Die WhatsApp Alternative im Test

threema-messenger-screenshot-google-lg-nexus-5-2014-andres-lehmannAndres Lehmann

Der Messenger WhatsApp breitet sich weltweit weiter aus – doch: Es gibt für die Daumen auch Alternativen. Wir haben uns die App Threema einmal genauer angeschaut.

Wer einmalig 1,60 Euro im Google Play Store löhnt, kann Threema auf seinem Smartphone aufspielen – und wird in der Bedienung zunächst wenige Unterschiede zu WhatsApp, das mittlerweile von Facebook gekauft wurde, ausmachen.

Interessanter sind da schon die Sicherheitseinstellungen: So erhält jeder Threema-Nutzer eine ID. Ob diese nun für andere Nutzer sichtbar ist oder nicht – das kann ein jeder Kurznachrichten-Freund selbst entscheiden. Auch ein individueller Benutzername kann festgelegt werden. Eine Synchronisation mit dem Adressbuch derweil ist kein Zwang – wer dies nicht möchte, kann den Schritt bei Threema bequem überspringen.


Zudem kann der Threema-Nutzer das Programm per Hauptschlüssel sperren – und per Passworteingabe entsperren. Das alles dürfte jene Nutzer freuen, die auf Datensicherheit bedacht sind.

Bei Threema gibt es auch eine sogenannte „Ende-zu-Ende-Verschlüssselung“, die sicherstellt, das wirklich nur der Absender und der – oder die Empfänger – die Nachricht lesen können oder das verschickte Bild zu Gesicht bekommen: Die Daten sollten so nicht auf Abwegen sein.

Threema-ID als Barcode

Mit Hilfe eines Plugins kann gar mit der Kamera die Threema-ID als Barcode eingelesen werden. Wer seine ID, die freilich auch wieder gelöscht werden kann, etwa nicht per E-Mail mitteilen möchte, hält dem Freund einfach das Smartphone unter die Nase – und schwups: Vernetzt.

Wir haben Threema einige Tage getestet: Sowohl die Kommunikation mit einer Person als auch der Austausch in der Gruppe funktionierte ohne Probleme. Freilich ist bei Threema eine Internetverbindung vonnöten – analog WhatsApp. Bilder können in verschiedenen Größen verschickt werden.

Ein Kritikpunkt, der immer wieder genannt wird: Der Quellcode von Threema wurde nicht offengelegt. Dies aber ist tendenziell zu verschmerzen, denn allem Anschein nach haben sich die Entwickler in Bezug auf die Sicherheit der Daten durchaus so ihre Gedanken gemacht.

Da kann sich selbst der Messenger-Gigant WhatsApp noch eine Scheibe von abschneiden.

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2 Kommentare zu "Threema: Die WhatsApp Alternative im Test"

  1. Schnauzejetzt | 16. Mai 2014 um 12:22 | Antworten

    Mitlerweile nutze ich Threema, weil alle meine Kontakte jetzt Threema nutzen. Die 1,60 (Anddoid) bzw 1,75 (iPhone) lohnt sich auf jedenfall. Besser als Whatsapp. Man muss nicht jährlich zahlen, sondern zahlt einmalig 1,60 bzw 1,75. Sicherheit top. Tschüss Whatsapp!

  2. Threema user | 16. Mai 2014 um 18:30 | Antworten

    Threema funktioniert stabil und mittlerweile füllt sich meine Kontaktliste zusehends. Whattsapp ist komplett gelöscht und ich kann mit gutem Gefühl wieder mit Freunden kommunizieren.

    Daaaanke Threema!

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