Möbel Höffner in Eidelstedt

moebel-hoeffner-logo-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Der Tag X steht unmittelbar bevor: Am 25. August eröffnet Möbel Höffner – Einrichtungshaus mit Spaß auf allen Decks – eine neue Filiale im Stadtteil Eidelstedt. An der Holsteiner Chaussee können Regale, Betten, Kücheneinrichtungen und Krimskrams gekauft werden. Klingt ein wenig nach Ikea, aber in Rot.

Bereits einen Tag zuvor lädt Inhaber Kurt Krieger die Anwohner in Eidelstedt zu einem großen Nachbarschaftsfest ein – um das Kriegsbeil endgültig zu begraben?

Krieger jedenfalls zeigt Verständnis: „Die Bauarbeiten haben für unsere Nachbarn ja auch Unannehmlichkeiten mit sich gebracht.“ Und für die Geduld wollen sich die Möbelhaus-Macher jetzt mit einer Sause bedanken.

Schaut Werbemagnet Hape Kerkeling vorbei?

Sind jahrelange Streitigkeiten mit einem Fest ausgeräumt? Die Ansiedlung von Möbel Höffner („Wo wohnen wenig kostet“) an Ort und Stelle war stets umstritten. Eine Bürgerinitiative und Teile der Politik hatten stets versucht, eine Ansiedlung zu verhindern. (Gibt es Höffner eigentlich auch in Stuttgart?)

Die positiven Aspekte: 400 neue Arbeitsplätze werden geschaffen. Zudem möchte sich Krieger im Stadtteil mit einer neu gegründeten Höffner-Stiftung sozial engagieren.

So etwas macht sich immer gut. Jetzt noch einen Streichelzoo und eine Wachsfigur vor Werbefigur Hape Kerkeling vorm Einrichtungshaus aufgestellt und es ist, als gehörte Höffner schon immer dazu.

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