Motorola Nexus 6 vergriffen – HTC Nexus 9 und LG Nexus 5 gelistet

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Das Motorola Nexus 6 und das HTC Nexus 9 sorgen weiter für viel Wirbel – Google kann es recht sein. Wer das LG Nexus 5 im Direktvergleich mit dem Motorola Nexus 6 sehen möchte, der sollte sich das kompakte Video von Carphone Warehouse anschauen. Deutlich wird: Das Nexus 6 ist tatsächlich um einiges größer als das Nexus 5. Dennoch ist es „schlank“ – und vor allem die im Nexus 6 verbaute Batterie verspricht offenbar eine längere Laufzeit als die im LG Nexus 5.

Auch die Kamera des Nexus 6 scheint besser zu sein als die des Nexus 5 – hier hatte Google ohnehin mit einem raschen Software-Update nachgebessert, der „HDR+“-Modus hat auch uns beim Redaktionsgerät halbwegs besänftigt. Die Schnappschüsse mit dem Motorola Nexus 6 derweil werden gelobt – auch hier scheint Google, zumindest wenn das Video des „Warenhauses“ angeschaut wird, seine Hausaufgaben gemacht zu haben.

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Doch all jene, die sich nun sofort auf das Motorola Nexus 6 stürzen wollen, müssen sich noch gedulden: Während das HTC Nexus 9 auch in Deutschland bereits vorbestellt werden kann, ist das Nexus 6 vergriffen.


In den USA konnte das Nexus 6 ab dem 28. Oktober vorbestellt werden – war aber laut AndroidAuthority nach wenigen Minuten gleich wieder ausverkauft. Dies überrascht insofern, als dass der Preis im Vergleich zum LG Nexus 4 oder Nexus 5 deutlich höher ausfällt.

Das HTC Nexus 9 verlässt derweil – bei heutiger Vorbestellung im Google Play Store – am 3. November das Lager. Entweder, die Stückzahlen sind hier deutlich größer als beim Motorola Nexus 6, oder das Phablet trifft hundertprozentig den Nerv der Zeit. Auch das iPhone 6 Plus und – natürlich – das „Mutter“-Phablet, sprich das Samsung Galaxy Note 4, verkaufen sich wie geschnitten Brot.

Laut aktueller Gerüchte soll das Motorola Nexus 6 ab dem 18. November auch in Europa vorbestellt werden können. Das Datum wurde jedoch von Google bis dato nicht offiziell bestätigt.

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So ganz nach Überzeugung klingt das nicht. David Burke, einer der führenden Android-Köpfe bei Google, hat gegenüber CNet gesagt, dass Menschen, denen das Motorola Nexus 6 mit seiner 6-Zoll-Display-Diagonalen zu groß sei, ja immer noch das LG Nexus 5 oder ein Android-Gerät eines anderen Herstellers kaufen könnten.

Burke meint: Wenn man allen Menschen für eine Woche ein Phablet – vermutlich vorzugsweise das Motorola Nexus 6 – in die Hand drücken würde, dann würden 50 Prozent der Nutzer das Gerät in ihr Herz schließen, und die andere Hälfte würde es dankend zurückgeben. Frei nach dem Motto: Zum Rumspielen „auf Zeit“ ist ein Phablet für einen Großteil der Menschen interessant – aber für den Alltagsgebrauch?

Doch die Strategie von Google ist klar: Analog Samsung mit seinem Galaxy S5 oder Galaxy Note 4 und neuerdings selbst Apple samt iPhone 6 und iPhone 6 Plus stellt sich nun auch Google breiter auf.

Das LG Nexus 5 ist selbst über den Google Play Store weiter zu beziehen – vermutlich mit Bedacht, denn die Display-Diagonale liegt hier „nur“ bei 5 Zoll. Und neben dem Motorola Nexus 6 gesellt sich auch noch das HTC Nexus 9 als neues Tablet hinzu.

Nexus 6: Nicht gerade günstig

Ein Facebook-Kommentar bei ukonio.de trifft es derweil recht knackig: Das Nexus 6 sei ihm „zu groß und zu teuer“. Denn eines ist klar: Neben der Diskussion um die Größe des Gerätes steht auch der Preis im Fokus. So „günstig“ wie das LG Nexus 4 oder Nexus 5 ist das Motorola Nexus 6 nicht mehr: Der Preis für die Nexus 6 Variante liegt bei rund 650 Euro – und die Version mit 64 GB fallen 700 Euro an.

Hier liegt Google zwar noch unter den Preisen von Samsung oder Apple für ihre neuen XL-„Brummer“ – doch Schnäppchenjäger werden enttäuscht. Das Nexus 6 punktet somit fortan mit Stock Android und schnellen Updates – und über das Gerät als solches wird noch zu berichten sein.

Wann genau das Motorola Nexus 6 hierzulande erworben werden kann, ist ebenfalls noch unklar, doch vieles spricht für den November. Auf der offiziellen Produktseite von Google steht unter der übersichtlichen Vorstellung des Nexus 6: „Demnächst verfügbar!“

Nexus 6: Erstes Google-Phablet

Google weicht von seiner sportlichen Preispolitik ab: Weder der HTC Nexus 9 und erst recht nicht das Motorola Nexus 6 sind „Preisknüller“. Der IT-Gigant aus Mountain View hat den Kollegen von AndroidNext.de mitgeteilt, dass das Nexus 6 samt 32 GB internen Speichers 649 Euro und die Version mit 64 GB 699 Euro kosten soll.

Das HTC Nexus 9 ist da preislich noch etwas erschwinglicher, wobei auch 389 Euro für die 16 GB Variante nicht mehr Schritt halten können mit den Preisen zum Marktstart des Asus Nexus 7.

Das LG Nexus 4 und das LG Nexus 5 waren preislich „subventioniert“. Und somit ist das Nexus 5, das auch fortan für 350 oder 400 Euro im Play Store zu erstehen ist, im Vergleich zur Konkurrenz noch immer preiswert – aufgrund der Markteinführung vor einem Jahr aber auch kein Schnäppchen mehr.

Doch keine Frage: Die Ausstattung des Nexus 6 stimmt – mit Qualcomms Snapdragon 805 Prozessor ist der aktuellste Chipsatz verbaut, und auch 3 GB RAM dürften nichts anbrennen lassen. Zudem ist das Nexus 6 mit seiner 5,9 Zoll Display-Diagonalen ein Phablet.

Aktuell sind im Play Store hierzulande das HTC Nexus 9 und LG Nexus 5 gelistet – vom Motorola Nexus 6 fehlt noch jede Spur. Unklar ist auch, wann das Gerät in Europa auf den Markt kommt. Ende Oktober erfolgt der Startschuss in den USA – ein Europa-Release im November wäre folgerichtig, durch einige Spekulationen im Netz zielen auch Richtung Dezember.

Das Nexus 9 und Nexus 6 sind zwei neue Highend-Geräte – die auch optisch einen hochwertigen Eindruck hinterlassen. Zudem kommen die Nexus-Devices wie gehabt mit Stock Android des Weges – zeitnahe Android-Updates garantiert.

Nexus 9 Release: Das Google-Tablet

Google hat in seinem Play Store aufgeräumt – und für Klarheit gesorgt: Das HTC Nexus 9 samt Zubehör ist nun gelistet, und kann vorbestellt werden. Zudem ist das LG Nexus 5 weiterhin gelistet – und kann wie gehabt in den Varianten mit 16 und 32 GB internen Speichers geordert werden.

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Leise lebewohl haben derweil das Asus Nexus 7 und Samsung Nexus 10 gesagt: Die beiden Tablets sind nicht mehr im Play Store zu finden, erhalten jedoch – genau so wie das LG Nexus 4 – noch das Update auf Android 5.0 Lollipop.

Doch: Wer etwa das neue HTC Nexus 9 kaufen möchte, ist nicht mehr – zumindest in den ersten Wochen – auf den Play Store angewiesen. Das Tablet kann etwa auch bei Amazon vorbestellt werden – zum fast identischen Preis. Das Nexus 4 etwa kostete einst bei Saturn oder Media Markt 50 Euro mehr – im Vergleich zum Play Store Angebot. So richtig preislich „subventioniert“ sind das Nexus 9, als auch das Motorola Nexus 6, jedoch nicht mehr – doch im Vergleich zu den Mitbewerbern dürfte der IT-Gigant aus Mountain View nicht über dem Wasser schießen.

Die Auswahl ist groß: So erscheint das Nexus 9 in der Wifi und LTE-Variante. Das Nexus 9 mit 4G kann jedoch aktuell noch nicht vorbestellt werden – kostet dann aber, samt 32 GB internen Speichers (16 GB wird es hier offenbar nicht geben) auch schon recht satte 559 Euro. Bei Amazon hingegen ist auch jene LTE-Variante schon vorbestellbar.

Vorbestellbar sind derweil die WLAN-Varianten – mit 16 oder 32 GB. Der Preis: 389 Euro – oder 479 Euro im Play Store. Angewählt werden können bis dato die schwarze und weiße Variante. Eine sandfarbene Version soll es aber noch geben – in der Version mit 32 GB. All die genannten Varianten, die vorbestellt werden können, verlassen das Lager „aktuell“ bis zum 3. November. Das Motorola Nexus 6, das zeitgleich vorgestellt wurde, ist aktuell noch nicht gelistet.

Ein wenig hat sich Google von Microsoft inspirieren lassen – für das Surface ist ebenfalls eine magnetische Tastatur erhältlich. Die des Nexus 9 sieht ähnlich schick aus – und kostet recht saftige 129 Euro. Doch der Käufer schlägt hier zwei Fliegen mit einer Klappe: Im geschlossenen Zustand fungiert die „Tastatur“ als Schutzhülle, und einmal aufgeklappt, hat der Nutzer eine mechanische Tastatur vor der Nase liegen.

Wer auf keine Tastatur angewiesen ist, aber dennoch sein HTC Nexus 9 schützen möchte, der kann zwischen drei Schutzhüllen wählen, in fast schon peppigen Farbkombinationen wie Mint und Blaugrau. Und: Auch aus diesem Zubehör wird ein Ständer. Kostenpunkt: 39 Euronen.

Aus dem schmucken 8,9 Zoll Tablet samt 64-Bit-System und Android 5.0 Lollipop wird also auf Wunsch ein allumfassendes Arbeitsgerät. Dafür muss der potenzielle Nexus-9-Käufer aber auch tiefer in die Taschen greifen als in den Vorjahren – zumindest, wenn wir über die Nexus-Reihe reden. Da macht auch das Motorola Nexus 6 leider keine Ausnahme…

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