Neuer Trailer zu Iron Sky

iron-sky-screenshot-you-tubeScreenshot YouTube

Man muss es wohl ausdrücklich sagen: Dieser Film ist Satire. Er verherrlicht den Nationalsozialismus nicht – er macht sich über ihn lustig. Damit steht er in guter Tradition von Chaplins „Großem Diktator“ bis zu Tarantinos „Inglorious Basterds“.

Die Handlung klingt absurd – basiert aber auf tatsächlich existierenden Verschwörungstheorien, die wohl heute noch in braunen esoterischen Kreisen kursieren: Gegen Ende des zweiten Weltkriegs entwickeln Nazis auf einer geheimen Basis in der Antarktis an Ufos gemahnende Raumschiffe. Mit ihnen flieht man auf den Mond und baut dort einen Stützpunkt auf.

Heute in der Gegenwart ist man gerüstet zum Angriff auf die Erde…

Geboren im Internet

Dass dieser Film einen hierzulande durchaus namhaften Cast aufweist (Götz Otto, Udo Kier, Tilo Prückner) – und mit einer Premiere auf der Berlinale geradezu geadelt wird – mag verwundern, wenn man sich an seine Ursprünge erinnert.

Bereits vor Jahren hat das finnische Team um Regisseur Timo Vuorensola dieses Projekt mit einem kurzen Trailer im Internet vorgestellt und um Spenden gebeten.

Die weltweite Resonanz war enorm. Der Trailer wurde binnen Kurzem über den ganzen Globus verbreitet – und die Unterstützung gestaltete sich entsprechend.

Die Internetgemeinde ist begeistert. Im neuesten Trailer verkündet Vuorensola stolz, dass der Film nun fertig sei.

Premiere ist am 11. Februar auf der 62. Berlinale.

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