Etabliert sich das Lumia 900 von Nokia an der Spitze?

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Lange Zeit schien es, als sei Nokia aus dem Rennen: Smartphones hielten Einzug in die Hosentaschen der User, doch der finnische Mobilfunkhersteller Nokia hatte kein Device, das mithalten konnte mit den Geräten von Apple, Samsung und Co.

Doch mit der Lumia-Reihe meldete sich Nokia recht eindrucksvoll zurück. Das aktuelle Modell, das Nokia Lumia 900, ist in den USA ein Verkaufsschlager.

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Vor allem die Kooperation mit Microsoft scheint zu fruchten: Das Betriebssystem Windows Phone 7 kommt bei vielen Usern ob der einfachen Bedienung gut an. Zwar gibt es längst nicht so viele Apps wie bei den Mitbewerbern von Apple (iOS) und Google (Android), doch Windows Phone ist auf dem besten Wege, sich als drittes Betriebsystem zu etablieren. Mit Windows 8 plant Microsoft zudem quasi eine Verschmelzung von Mobile und „Heimrechner“.

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Doch noch immer wirft das Lumia längst nicht so viel Gewinn ab wie etwa das iPhone 4S von Apple. Laut einer Analyse von iSuppli (hat nichts mit Ernähung zu tun) kosten die Bauteile eines Lumia 900-Modells 209 US-Dollar. Der Verkaufspreis liegt in den USA bei rund 450 US-Dollar. Die verbreitete 16-GB-Variante des iPhone 4S hingegen kostet in der Herstellung 190 US-Dollar, ohne Vertrag muss der Käufer aber 649 US-Dollar berappen.

Somit verdient Apple mit einem Smartphone mal locker das Doppelte. Nun wird klar, warum die Portokasse des IT-Giganten aus Cupertino so prall gefüllt ist.


Teure Herstellung

Ein Grund für die teuere Herstellung sind die Komponenten des Lumia 900. Kosten für Produktion, Marketing und Vertrieb bleiben erst einmal außen vor.

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Doch fairerweise muss angefügt werden, dass Nokia im Flaggschiff immerhin auf einen LTE-Chip setzt, also das „schnelle“ Internet. 4G-Verbindungen lassen sich mit dem iPhone 4S nicht aufbauen. Auch das Display fällt beim Lumia mit 4,3-Zoll deutlich größer aus als der 3,5-Zoll Touchscreen des IT-Giganten aus Cupertino.

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Ob und inwiefern Nokia seine Strategie wird ändern können, um mehr Gewinn zu erzielen, bleibt abzuwarten. Doch über das Geschäftsgebaren des Konzerns lassen wir uns an dieser Stelle mal nicht aus. Wir erinnern nur an ein Werk in Bochum…

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