Nokia Windows-Handys

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In London hat Nokia die Katze aus dem Sack gelassen: Der finnische Konzern, der sich einst mit der Herstellung von Gummistiefeln einen „Namen machte“, präsentierte die lang erwarteten neuen Smartphone-Modelle: Das Lumia 800 und die kleinere Variante, das Lumia 710, sollen sich alsbald auf dem Markt behaupten.

Der Clou: Bereits im Frühjahr ging Nokia eine Kooperation mit Microsoft ein. Und so läuft auf den nun vorgestellten Smartphones das Betriebssystem Windows Phone 7.

Das Gehäuse ist eine Kunststoffschale, und scheint ob seiner peppigen Aufmachung eher Teenies anzusprechen. Jedoch gibt es auch einen praktischen Grund: Laut Nokia sei der Antennenempfang ob des Plastiks deutlich besser.

Ein kleiner Seitenhieb auf Apple, die ja bekanntermaßen beim iPhone 4 massive Antennenprobleme haben. Im Nachfolgemodell iPhone 4S wurden gleich zwei Antennen untergebracht. Sicher ist sicher.

Einst Gummi, jetzt Plastik

Nun also möchte Nokia zum Generalangriff auf Apple und Samsung ansetzen. Doch auch wenn die neuen Nokia-Handys dem Anschein nach recht flippig daherkommen, die technischen Spezifikationen lösen eine eher dezente Begeisterung aus: Der 1,4 GHz-Prozessor ist noch standesgemäß, doch die Auflösung von 800 x 480 Pixeln darf als enttäuschend angesehen werden.

Angeblich hat Microsoft dem finnischen Konzern klar gesagt, welche technischen Spezifikationen die neuen Smartphones haben sollen. Klar, wer der Herr im Ring ist.

Das im November erscheinende Samsung Galaxy Nexus setzt hier mit der Auflösung von 1280 x 720 Pixeln ein deutliches Zeichen. Beim neuen Flaggschiff von Nokia ist das Display 3,7 Zoll groß, das Handy passt somit auch in kleinere Hosentaschen.

Zum Preis: Das Lumia 710 wird wohl 320 Euro kosten, der „größere Bruder“ Lumia 800 kann für rund 500 Euro erstanden werden. Damit wären die Smartphones billiger als die neuen Modelle von Samsung und Apple.

Doch Plastik ist nicht jedermanns Sache.

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