Motorola und das Kräftemessen mit Apple

apple-store-jungfernstieg-logo-fassade-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

In den vergangenen Jahren hat Apple versucht, den Konkurrenten aus Südkorea, Samsung, in die Schranken zu weisen. Doch so langsam dreht der Wind: In einem neuerlichen Patentstreit könnte es Apple nun an den digitalen Kragen gehen.

Nach einem Urteil des Landgerichts Mannheim wäre Motorola jetzt in der Lage, den Verkauf von iPhone und iPad hierzulande zu verhindern.

Grund: Motorola hat ein Technikpatent angemeldet, das zum „Grundstock des GPRS-Datenfunkstandards“ gehört, berichtet Spiegel Online. Und offenbar greift Apple auf diese „Idee“ in seinen mobilen Geräten zurück.

Und das vor Weihnachten

Der Urteilstext besagt: „Apple wird untersagt, mobile Geräte anzubieten und zu liefern, in denen ein bestimmtes ‚Verfahren zur Verwendung in einem drahtlosen Kommunikationssystem‘ zum Einsatz kommt.“

Gegen eine Sicherheitsleistung von 100 Millionen Euro könnte Motorola das Urteil vollstrecken. Eine interessante Randanekdote: Motorola soll von Google gekauft werden.

Apple verkündet derweil, das Weihnachtsgeschäft in Deutschland wäre nicht in Gefahr. Wurde da hinter den Kulissen etwa schon miteinander „kommuniziert“? Oder wird beschwichtigt?

Erst Samsung via Apple, jetzt womöglich Google gegen die „beschauliche“ Firma aus Cupertino: Kräftemessen auf ganz hohem Niveau.

Nicht nur bei Smarphones gilt offenbar: Wischt der eine dem anderen eines aus?

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