Das Planetarium im Stadtpark wird ausgebaut

planetarium-stadtpark-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Planetarium XXL: Im Hamburger Stadtpark ragt ein Gebäude mit 64,5 Metern heraus. Das im Jahre 1930 erbaute Planetarium, ein rote Backsteinbau, erfreut sich größter Beliebtheit.

Im kommenden Jahr muss für wenige Monate wo anders nach Sternen Ausschau gehalten werden, denn das Planetarium soll ausgebaut werden: Auf 1.700 Quadratmetern entsteht neue Gastronomie samt Außenfläche – für alle Sonnenanbeter.

Ein Seminarraum, ein größerer Shop und neu angeordnete Büros „runden“ die Arbeiten ab. Während der Umbauphase muss sich also nächtens auf die Freiwiese im Stadtpark gelegt werden, um den Sternen ein Stückchen näher zu sein.


Turbulente Zeiten

Vor sieben Jahren kamen Pläne auf den Tisch, nach dem das Planetarium in der HafenCity angesiedelt werden soll. Stichwort Kultur im neuen Quartier. Doch aus den Plänen wurde nichts, die Bevölkerung machte sich für den Erhalt des Baus im Stadtpark stark.

Regelmäßig finden im Planetarium für alle Hobbyastronomen Vorträge und Konzerte mit „Sternensingern“ aus den Bereichen Klassik, Pop und Jazz statt. Ein Rundum-3D-Theater, zahlreiche Filmvorführungen, spezielle Schulveranstaltungen und Theaterdarbietungen passen ebenfalls gut ins Sternenbild.

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Seit 1981 Kulturdenkmal, ist das imposante Gebäude mit seinem markanten Kalksteinpodest, davor liegender Brunnenanlage und breitem kulturellen Angebot zu jeder Jahreszeit eine Entdeckungsreise wert.

Wer das Weltall erforschen und dem Kosmos nahe sein möchte, der ist im Planetarium genau richtig. Eine Frage jedoch bleibt ungeklärt: Gibt es da draußen, in den Weiten des Alls, Leben?

Tja, das steht in den Sternen.

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