Reisebericht: Porto – Freibrief für die historische Barockstadt

porto-portugal-bruecke-reise-2014-andres-lehmannAndres Lehmann

Porto und die angrenzende Nachbarstadt Vila Nova de Gaia auf der gegenüberliegenden Uferseite des Flusses Duero sind nicht nur eine Reise wert – wer in Portugal weilt, sollte zumindest einen Tagesausflug in den Norden des Landes unternommen haben.

Portos Altstadt Rebeira ist eine sportliche Angelegenheit: Kleine verwinkelte Gassen, viele Stufen, historische Barockgebäude, die auf der Felsenlandschaft errichtet wurden und Festungsanlagen lassen kaum eine Verschnaufpause zu. Wenngleich der sportlich ambitionierte Reisende sich so gut und gern einen Wolf laufen kann.

Direkt am Ufer des Duero lässt sich auf beiden Seiten Flanieren – auf Seiten Portos vorbei an den zahlreichen Restaurants oder entlang der „Weinstraße“ in Vila Nova de Gaia im Zentrum Cais de Gaia.


Analog Lissabons fahren auch in Porto teils historische Straßenbahnen – etwa über die Arrábida-Brücke, die den Duero imposant überspannt. Die Brücke kann gleich auf zwei Ebenen auch zu Fuß überquert werden – wer die obere „Etage“ wählt, sollte seine Höhenangst im Rucksack lassen.

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Wichtig: Wer viel läuft, muss ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Stilles Wasser gibt es in jedem Kiosk zum günstigen Einheitspreis. Und auch zu einem Kopfschutz sei geraten.

Schattige Plätze zum Verschnaufen

Zahlreiche urige kleinere Parks und Plätze laden zum Verweilen ein – bei sommerlichen Temperaturen und einem leichten Atlantik-Lüftchen sind freilich auch Schattenplätze begehrt. Vor dem Paços de Concelho do Porto, dem Rathaus samt herausragendem Turm, etwa gibt es so manch Sitzgelegenheit.

Unbedingt angesteuert werden sollte die Buchhandlung Livraria Lello & Irmão – nicht nur Leseratten würden vermutlich am liebsten zu einem Buch greifen und sich in einem der Sessel niederlassen. Da es sich bei der Buchhandlung auf zwei Etagen im Jugendstil wahrlich um keinen Geheimtipp handelt, ist es mit der Ruhe jedoch nicht sonderlich weit her.

Von der Hauptstadt Lissabon aus ist Porto sehr gut mit dem Schnellzug zu erreichen, der in etwa den Komfort eines InterCity bietet. Dank vorheriger Buchung inklusive Sitzplatzreservierung bleibt die Hektik bei Betreten des Zuges aus.

Porto sollte somit nicht nur frankiert – sondern auch unbedingt flankiert werden.

Hinweise für Porto-Reisende

Währung in Portugal: Euro

Ausblick: Ponte Luiz I

Speisen: Fischspezialitäten

Anreise aus Lissabon: Schnellzug, inklusive Sitzplatzreservierung

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