Stürmischer Empfang im Hamburger Hafen

queen-mary-2-bug-dock-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Die Hansestadt freut sich immer, wenn die Queen Mary 2 am Hamburg Cruise Center in der HafenCity festmacht. Tausende erfreuen sich an der Einfahrt der Queen: Volksfeststimmung an den Landungsbrücken garantiert.

In der Nacht von Freitag auf Samstag waren es dann aber weniger Schaulustige, schipperte die Queen Mary 2 doch „arg nächtens“ die Elbe entlang. Bei Ebbe harrte der Koloss schließlich stundenlang vorm alten Elbtunnel aus, bei einem Tiefgang von zehn Metern muss sich ein Luxusliner schon einmal gedulden.

Dann ging die muntere Fahrt ohne Passagiere weiter, ehe das Trockendock „Elbe 17“ erreicht wurde.

Vorhang auf

Für insgesamt zehn Tage macht es sich das Schiff der Cunard Line im Trockendock gemütlich. An Bord geht es derweil gewiss hektischer zu: Tausend Mitarbeiter verlegen neuen Teppichboden.

Zudem werden die Vorhänge ausgetauscht. Insgesamt kommen 29 Kilometer Stoff zum Einsatz. Ob in Sommer- und Winterfarben wissen wir leider nicht. Weitere Wartungsarbeiten und Routinekontrollen runden die Arbeiten an Bord des Schiffes ab.

Bildergalerie: Queen Mary 2 und Co.

An sich wäre alles wunderbar: Vom Fischmarkt aus etwa hätten die Besucher für über eine Woche beste Sicht auf eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt.

Blöd nur, dass das Sturmtief „Yoda“ Wassermassen auf die Freifläche des Fischmarktes gedrückt hat und etwa die Fischauktionshalle unter Wasser steht.

Zu rechnen damit war in der kalten Jahreszeit. Doch zurückgehen das Wasser wird.

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