Rafael van der Vaart: Nur der HSV – oder Endstation Ajax Amsterdam?

rafael-van-der-vaart-fans-hsv-2012-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Im letzten Sommer kam Rafael van der Vaart mit großem „Getöse“ zurück in den Volkspark. Ein wochenlanges Gerangel ging dem Transfer voraus, eine Telefonkonferenz mit Gönner Klaus-Michael-Kühne, an der auch ukonio.de teilnahm, dürfte am Ende ein Impuls für die Verpflichtung gewesen sein.

Mittlerweile ist Rafael van der Vaart wieder Kapitän der Rothosen – doch ganz konnte der Mittelfeld-Allrounder noch nicht an seine Glanzzeiten anknüpfen, immerhin: Ein paar ansehendliche Tore hat der Niederländer in der vergangenen Spielzeit erzielt. Und: Er verlieh der von Thorsten Fink trainierten Mannschaft auf dem Platz Stabilität. Doch die internationalen Plätze wurden verpasst. Knapp.


Zwei Jahre läuft der Vertrag van der Vaarts noch – und der niederländische Nationalspieler macht sich bereits Gedanken um seine Zukunft. transfermarkt.de zitiert in Auszügen aus einem Radiointerview, das der 30-Jährige einem niederländischen Radiosender gegeben hat. Ganz schlau wird der Leser ob der Zeilen derweil nicht. Offensichtlich ist: Ein Abschlussspiel würde van der Vaart gerne in Amsterdam im Stadion von Ajax veranstalten. Vorstellen könne er sich aber auch, seine Karriere bei Ajax Amsterdam ausklingen zu lassen. Doch: In Hamburg sei die Wertschätzung in seine Person groß – und auch ein Verbleib im Volkspark sei denkbar. Dann freilich in anderer Funktion – ein Trainerschein wird angepeilt.

Gekommen um zu bleiben?

Vermutlich ist das Interview nur ein „Vorspiel“, denn: Sollten die Hamburger einen Teil der Ablösesumme – kolportierte zehn Millionen Euro – wieder „reinholen“ wollen, müsste der Verein van der Vaart im nächsten Sommer verkaufen.

Wobei HSV-Präsident Carl-Edgar Jarchow laut SZ zu Protkoll gibt, dass es ihn nerve, ständig von einem klammen HSV zu lesen. In Geld schwimmt der „Dino“ der Bundesliga jedoch gewiss nicht.

Bei guten Leistungen dürfte eine Vertragsverlängerung van der Vaarts beim HSV jedoch ebenfalls eine Option sein. Schließlich ist van der Vaart der Kopf der Mannschaft.

Und so ein Abschiedsspiel im Volksparkstadion (oder heißt das Stadion dann XY-Arena?) ist womöglich ebenfalls eine Option…

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