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Rafael van der Vaart – HSV als letzte Option?

Der HSV würde wohl gerne – doch kann er auch? Rafael van der Vaart scheint noch immer Thema beim Hamburger Sportverein zu sein. Wäre da nicht der Sparkurs.
Läuft Rafael van der Vaard alsbald wieder in der Imtech Arena auf? | © Andres Lehmann
Der HSV würde wohl gerne – doch kann er auch? Rafael van der Vaart scheint noch immer Thema beim Hamburger Sportverein zu sein. Wäre da nicht der Sparkurs.

Hamburg. Kinder kennen das: Wenn man sich etwas ganz doll wünscht, ist das noch lange nicht die Garantie dafür, dass der Wunsch auch wirklich in Erfüllung geht. Das Christbaumfest lässt derweil noch eine ganze Weile auf sich warten, auch wenn die Temperaturen in Hamburg dieser Tage wieder nach unten gehen.

Doch ein Wunsch vieler Fans hält sich hartnäckig. Und es ist davon auszugehen, dass zumindest einmal die HSV-Vereinsoberen davon Wind bekommen haben: Holt Rafael van der Vaart zurück in den Volkspark!

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Schon kurz nach der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine sollen Rafael van der Vaart und seine Gattin Sylvie entschieden haben: Koffer packen, es geht zurück in die Bundesliga.


Portokasse

Seit zwei Jahren kickt der Niederländer bei den Tottenham Hotspurs in der Premier League. Doch dort würde man – schenkt man diversen Medienberichten glauben – den Spielmacher trotz guter Leistungen gerne von der Gehaltsliste streichen. Beziehungsweise würden die Spurs van der Vaart keine Steine in den Weg legen, ob seiner Wechselabsichten.

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Doch der FC Schalke 04, neben dem HSV ein zweiter „Interessent“, soll aus dem Rennen sein. Trainer Huub Stevens, Manager Horst Held und Boss Clemens Tönnies haben wohl ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, van der Vaart in den Pott zu holen. Doch das kolportierte Gehalt von vier Millionen Euro und eine Ablösesumme von rund zehn Millionen Euro sind wohl für Schalke nicht zu stemmen.

Noch immer im Rennen scheint indes der Hamburger Sportverein. Doch vieles spricht gegen eine Rückkehr der „23“ an Elbe und Alster: Die Rothosen haben sich einen Sparkurs aufdiktiert. Nach einer bescheidenen Bundesligasaison ist der Verein nicht im internationalen Wettbewerb vertreten. Und HSV-Boss Carld-Edgar Jarchow soll bereits ein Machtwort gesprochen haben – und sich gegen eine Verpflichtung von van der Vaart entschieden haben.

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Doch HSV-Manager Frank Arnesen lässt offenbar nicht locker. Vor allem, weil Milliardär, Investor und HSV-Anhänger Klaus-Michael Kühne Bereitschaft signalisiert hat, ein paar Scheinchen aus der Schweiz gen Hamburg zu schicken. Gar von einer Investorengruppe war die Rede.

Doch ist Rafael van der Vaart, der seine Wechselabsichten gen Spanien einst mit dem Überstreifen eines Trikots dokumentierte, überhaupt willig, nach Hamburg zurückzukehren? Oder schweben ihm ganz andere Vereine der Bundesliga vor?

Nun, vielleicht gibt es sie ja doch noch, die Verbundenheit zu einem Dino. Viele Fans würden sich gewiss freuen, wenn kurz vor Abschluss der Transferperiode verkündet würde: Rafael van der Vaart kehrt zurück nach Hamburg.

Trainer Thorsten Fink hätte eine Sorge weniger.

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