Rafael van der Vaart überragt beim HSV-Sieg gegen den BVB

thorsten-fink-ankunft-tag-der-legenden-2012-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Es sind nur drei Punkte, natürlich. Aber viele HSV-Anhänger werden trotzdem den Sieg über den amtierenden Deutschen Meister zu feiern wissen – und das zu Recht. Mit Leidenschaft und Einsatz bis zur letzten Spielminute konnten die Rothosen in der heimischen Imtech Arena die drei Punkte im Volkspark belassen.

Sicherlich, es gab Skeptiker, die unkten noch vor zwei Wochen, die Rückholaktion „eines“ Rafael van der Vaart alleine genüge nicht, um den HSV aus dem Tal der Tränen zu führen. Doch nachdem der Niederländer bereits in seinem ersten Spiel nach seiner Rückkehr gegen die Frankfurter Eintracht durchaus zu überzeugen wusste, riss er seine Mannschaft in der heimischen Arena geradezu mit. An allen drei Treffern der Hamburger war Rafael van der Vaart maßgeblich beteiligt: Drei Torvorlagen, die von den Schützen – allen voran Heung-Min Son mit einer wahren „Traumbude“ zum zwischenzeitlichen 3:1 – veredelt wurden.


Kurz vor Spielende ausgewechselt, rannte van der Vaart nach Abpfiff sogleich aufs Spielfeld und umarmte Torhüter René Adler, der nur beim zweiten Treffer der Dortmunder vielleicht einen „Ticken“ zu weit vorm Kasten stand, in den letzten 30 Minuten aber überragte und nicht nur dank der Leistung im Spiel gegen den BVB die Frage aufwirft, wann Bundestrainer Jogi Löw denn mal wieder anruft.

Tollhaus Imtech Arena

Trainer Thorsten Fink und Manager Frank Arnesen umarmten sich bereits herzlich in der zweiten Minute, als Son zum ersten Mal einnetzte. Auch Ivo Ilicevic steuerte einen sehenswerten Treffer bei – und zeigte, dass der HSV doch noch einen Knipser in den eigenen Reihen hat. Zwar gab die Dortmunder Borussia nie auf, doch zwei Treffer von Ivan Perisic waren unterm Schnitt zu wenig. Robert Lewandowski und seine „stürmenden“ Kollegen in schwarz-gelb konnten die erste Niederlage nach 31 nicht verlorenen Spielen in Folge nicht mehr abwenden.

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Die Hamburger verlassen dank des ersten Saisonsiegs die Abstiegsplätze. Wenn nun noch die Abwehr wieder an Stabilität gewinnt, wird der HSV in der Tabelle weiter klettern.

Die Rückholaktion von Rafael van der Vaart hat sich bereits rentiert. Denn: Wann hat der HSV zuletzt so viel Freude bereitet?

Aufbruchstimmung im Volkspark.

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