Beckmann stellt doch keine Fragen

beckmann-moderator-millerntor-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Sport und Talk – das sind die beiden bisherigen Steckenpferde des Hamburger ARD-Moderators Reinhold Beckmann.

Die Sportschau moderiert er seit Jahren souverän, das Kommentieren von DFB-Länderspielen („Du hast ihn!“) gilt allgemeinhin nicht als seine größte Leistung. Und seine Talkshow am späten Montagabend vor der Papp-Kulisse der Speicherstadt ist seicht – aber zuweilen unterhaltsam.

Nun also sollte es eine Quizshow im Ersten sein. Freitags um 18.50 Uhr wollte Beckmann in die Fußstapfen von Jörg „Schwiegersohn“ Pilawa treten.

„Sie sind der Meinung, das war spitze?“

Doch, so berichtet die SZ, bei der Aufzeichnung der Pilotsendung, die von der Produktionsfirma Beckground produziert wurde, lief nicht alles rund: Beckmann blieb wohl eher dezent im Hintergrund.

Der 55-jährige habe „kultiviert – aber zu distanziert“ gewirkt, so das Votum der Testseher. Es fehle der Ratesendung trotz Videochat-Joker – Microsoft hätte mit Skype groß einsteigen können – an „Spannungsmomenten“.

Wer zuletzt Beckmanns Talkshow mit Altkanzler Helmut Schmidt und Nahost-Experte Peter Scholl-Latour gesehen hat, hätte sich das mit den fehlenden Spannungsmomenten fast schon denken können.

Wie heißt es doch so schön: Schuster, bleib bei deinen Leisten.

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