„Mahlzeit“ is(s)t Zahlzeit

sushi-staebchen-katharina-kubicaKatharina Kubica

Hamburg. Wer kennt das nicht: Am Buffet werden die Augen ganz groß, und der Teller wird ordentlich voll geladen. Doch wenn es dann darum geht, alles zu „verputzen“ lässt die Euphorie schnell nach – und die Reste wandern in den Müll.

In Bahrendfeld lenkt das Restaurant Mahlzeit Live mit chinesischer Küche nun gegen: Wer bei „All you can eat“ nicht wirklich alles aufisst, der muss extra zahlen.

Eine spannende Geschäftsidee ist dies allemal. Es stellt sich die Frage: Werden weitere Restaurants in Hamburg nachziehen?

Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt

Das Konzept ist zu befürworten, denn der Gast wird selbst bewusster speisen. Die Verschwendung beim Buffet ist nicht mehr so groß. Womöglich werden die Speisen auch in mehreren Etappen „aufgeladen“, denn jeder Gang hält schlank.

Doch einen kleinen Haken hat das Konzept auch: Wenn dem Restaurantbesucher etwas so gar nicht schmeckt, muss abgewogen werden – „Strafe zahlen“, oder aufessen?

Womöglich hilft hier einfach, die Augen zu schließen: Denn das Auge isst bekanntlich mit.

Guten Appetit!

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