Filmkritik: „Pixels“ – die wollen doch nur spielen

pixels-sony-picturesSony Pictures/ YouTube Screenshot

Der nostalgische Blick in die Vergangenheit – genau dieses Themas nimmt sich Adams Sandler an. In seinem neuen Film „Pixels“, der auf einem Kurzfilm von Patrick Jean basiert, leben die Videospiele der 80er Jahre wieder auf. Denn als junge Recken waren Sam (Adams Sandler) und Will (Kevin James) Gamer und zockten an Automaten frühe Klassiker wie Pac-Man oder Donkey Kong. Gerade Sam war ein richtiger Überflieger – Meister der Knöpfe.

Blöderweise nur wurden Aufzeichnungen von just jenen Spielen ins All befördert. Und Aliens dachten sich bei Betrachtung solcher „brutalen“ Spiele wie Pac-Man wohl eher nicht: „Die wollen doch nur spielen.“ Und so wird viele Jahre später die Erde angegriffen – und wird zum Spielball.

Will ist mittlerweile US-Präsident, und sein Kumpel Sam, als IT-Techniker tätig, muss die… Level meistern. Doch dann heißt es auch noch, alte Widersacher (Peter Dinklage) mit ins Boot zu holen – quasi für den Mehrspielermodus. Und so eine Liebelei (Michelle Monaghan) neben der Zockerei ist natürlich auch ein riskantes Spiel.

Unter der Regie von Chris Columbus entsteht ein Film, der an ein Automatenspiel erinnert, das man zwar kennt – aber gewiss nicht zu den Lieblingsspielen zählt. Wer „Adam-Sandler-Filme“ nicht mag, wird Pixels auch nicht viel abgewinnen können. Doch dieser Film produziert einige gute Lacher, Spiele-Nostalgie ist eine sichere Bank – nur der Endgegner ist dann doch zu leicht.

All jene, die aberwitzige Action lieben, mit Pac-Man, Donkey Kong und Co. etwas anzufangen wissen oder einfach mal das Gamepad aus der Hand legen möchten, für den ist der Film Pixels gewiss ein Level, den es zu meistern gilt.

Game Over.

Pixels startet im Verleih von Sony Pictures am 30. Juli in den deutschen Kinos.

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