Ringo Starr zurück in Hamburg!

ringo-starr-peace-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. „In the town, where I was born“, diese Zeile dürfte jedem Musikfan ein Begriff sein. Und auch wenn „Yellow Submarine“ natürlich zum Repertoire von Ringo Starr bei seinem Hamburger Auftritt gehörte – geboren ist die Beatles-Legende in der Hansestadt dann doch nicht.

Dennoch verbindet den Liverpooler so einiges mit Hamburg. Mittags noch plauderte Ringo Starr auf einer kleinen Bühne vor dem Hard Rock Cafe an den Landungsbrücken munter drauf los.

Bildergalerie: Ringo Starr in Hamburg

So zogen die Beatles Anfang der 60iger Jahre nachts über die Reeperbahn – „zum Shoppen“. Bei solch einer Anekdote konnte sich selbst der wohl bekannteste Schlagzeuger der Welt ein Grinsen nicht verkneifen.

Und als über die Boxen seine aktuelle Nummer “Peace Dream” lief, doppelte Ringo zur Freude der Fans den Gesang mit einer Live Performance.

Ringo und seine Freunde

Abends dann folgte der Auftritt im Stadtpark auf der „großen“ Bühne: Gemeinsam mit seiner kongenialen “All Starr Band” (Gary Wright, Edgar Winters, Rick Derringer und Richard Page) bestritt er den Tourneeauftakt seiner Deutschlandtour. Natürlich in Hamburg, möchte man fast sagen.

Um 19:32 Uhr betrat die Band die Freilichtbühne – ein gut aufgelegtes Publikum und die Abendsonne hießen die Musiker willkommen. Das erste Ständchen für Ringo, der an diesem Tage seinen 71. Geburtstag feiert, ließ nicht lange auf sich warten.

Mit „It Don’t Come Easy“ und „Honey Don’t“ gab die Truppe gleich zu Beginn richtig Gas. Dann verstecke sich Ringo – der zunächst lässig in vorderster Front sang – hinter seinem Schlagzeug und ließ seine Band „ihre“ Hits darbieten – etwa „Talking in Your Sleep“ oder „Dream Weaver“. Die Evergreens wurden auch von den Beatles-Fans (Kostümierung des Abends: Sgt. Pepper’s-Uniform) begeistert aufgenommen.

Während etwa Gary Wright (der das Publikum mit ein paar deutschen Sätzen erfreute) singt, trommelt Ringo munter vor sich hin. Da ist er in seinem Element. So lieben ihn die Fans.

Und dann kam der Regenbogen

Das zweistündige Konzert hatte ein Highlight, das Ringo und Band so sicherlich nicht einplanen konnten: Wolken zogen auf, es fing an zu tröpfeln. Und bei seinem größten Solohit “Photograph”, den er gemeinsam mit George Harrison schrieb, erschien seitlich der Stadtpark-Bühne ein Regenbogen: Ein Naturschauspiel für den viel zu früh verstorbenen Freund.

Kurz darauf, bei “With a Little Help from My Friends”, ließ das Wetter das Hamburger Publikum dann endgültig im Regen stehen. Das allerdings störte niemanden im Rund, schließlich gaben die toll harmonierenden „Altherren“ auf der Bühne zwei Stunden lang alles.

Ringo verabschiedete sich mit der Hymne eines weiteren Freundes: „Give Peace a Chance“ von John Lennon. Auch Paul McCartney singt seit einigen Jahren jenen tief bewegenden Song bei seinen Konzerten.

Auf einen Titel haben die Fans indes vergeblich gewartet: ” Octopus’s Garden”. Doch alles halb so wild, denn “Yellow Submarine” kam ja.

Ringo betonte, es folge ein Song, bei dem sicherlich alle mitsingen können: “We all live in a yellow submarine, yellow submarine, yellow submarine”.

Ringo: Peace & Love!

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