Präsentation in Hamburg mit Sylvester Stallone

sylvester-stallone-foto-patrick-nawePatrick Nawe

Hamburg. Die Bühne in der Zentrale von Stage Entertainment glich am Sonntag einem Boxring. Gebannt wartete die anwesende Journaille in ihren Sitzreihen auf die Protagonisten. Stage Entertainment präsentierte in der Hamburger Speicherstadt ihre neue Musical-Eigenproduktion: Rocky – Fight from the Heart.

☼ Bildergalerie: Rocky Musical Präsentation

Ab November 2012 fliegen im Operettenhaus die Fäuste. Nichts Neues auf dem Kiez, wird manch einer sagen. Aber sicherlich der passende Ort für die Welturaufführung.

Neben den noch aktiven Boxern Vitali und Wladimir Klitschko, Co-Produzenten des Musicals, galt die Aufmerksamkeit am Sonntag vor allem einer amerikanischen Filmikone: Sylvester Stallone höchstpersönlich reiste nach Hamburg. Quasi die lebende Rocky-Visitenkarte.

Kurz vor 13 Uhr: Es herrscht Ruhe im Saal. Eine halbe Stunde zuvor stieg Sylvester Stallone aus einer schwarzen Limousine, schrieb fleißig Autogramme und betrat das rote Backsteingebäude.

Eye of the Tiger

Nach einer ersten Videopräsentation mit Probeeindrücken aus New York betritt mit der Rocky-Hymne „Gonna Fly Now“ Sylvester Stallone die Bühne: Locker auftretend und voller Vorfreude auf das Musical.

Wenn Stallone von Rocky spricht, dann sagt er nicht „Rocky“, sondern murmelt mit tiefer Stimme: „Rackie“.

Doch als ihn Johannes Mock-O’Hara, Geschäftsführer von Stage Entertainment Deutschland, darauf hinweist, dass es die Filmreihe Rocky jetzt schon seit 43 Jahren gibt, entgegnet Sly trocken: „Stupid calendar.“

Wladimir Klitschko „outet“ sich an der Seite der Filmlegende derweil genau so wie sein Bruder Vitali als großer Rocky-Fan. Große Überzeugungsarbeit mussten sie vor zwei Jahren nicht leisten, von Anfang an sei Stallone von der Musical-Idee begeistert gewesen. Das Team also war perfekt: Stage Entertainment, die Klitschkos und Sylvester Stallone. Auf das neue Musical angesprochen, sagte Wladimir: „Es ist genau das, was die Gesellschaft braucht.“


Damit ist wohl weniger der Faustkampf als solches gemeint, sondern vielmehr die Moral der Geschichte: Ein Mann will nach oben und zeigen, was er drauf hat. Und natürlich ist „Rackie“ auch eine Liebesgeschichte.

Im November 2012 wird Sly erneut nach Hamburg reisen: Zur Weltpremiere im Operettenhaus. Das kann einen schon mal umhauen.

2 Kommentare zu "Präsentation in Hamburg mit Sylvester Stallone"

  1. jau geil wie wäre es noch mit Rambo das musical , oder terminator das musical ? ^^

  2. @Tommy
    Du meinst also The Expendables als Musical? 😉

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