RTL „Die 2“: Thomas Gottschalk und Günther Jauch in Form

guenther-jauch-barbara-schoeneberger-thomas-gottschalk-rtl-stefan-gregorowiusRTL / Stefan Gregorowius

Die zweite Ausgabe von „Die 2“ hatte mehr Zug zum Tor. Jedoch waren die beiden Stürmer Thomas Gottschalk und Günther Jauch teils nicht so engagiert wie beim ersten Auflaufen im September – eher „abgeklärter“ und zielorientierter, mit dem ein oder anderen sehenswerten Kopfballtor. Barbara Schöneberger hielt den beiden TV-Legenden zudem auf der 6er-Position den Rücken frei.

RTL hat ein paar Dinge bei „Die 2 – Gottschalk & Jauch gegen alle“ umgestellt, denn: Nach der Premiere hagelte es Kritiken am Spielprinzip. Zu Beginn ging diesmal alles schneller: Barbara Schöneberger schwebte majestätisch auf einer Couch sitzend auf die Bühne – jene Couch, die Verena Pooth im Rahmen eines launigen Parcourslaufs im Verlaufe des Abends fast zerlegte – stellte rasch Gottschalk und Jauch vor, und schwups, kam schon das erste Spiel.

Die Fragen waren teils schwieriger als in der Premierensendung – vor allem, als der Schweiß floss: Diesmal hing nicht Günther Jauch an der Kufe eines Helikopters, sondern Thomas Gottschalk musste Hanteln stemmen. Sein herbeigeeilter Gegenspieler: Matthias Steiner. All dies mutete launig an. Richtig gut sind „Die 2“ aber dann, wenn sie die Show an sich reißen und sich Wortgefechte liefern.


Abwechslung brachte auch eine amerikanische Basketball-Truppe, die ihre Kunststückchen darboten und so zu zwei Basketball-Spielchen überleiteten. Jene sportlichen Ertüchtigungen erinnern zwar immer an „Schlag den Raab“ – wenngleich Gottschalk und Jauch gerade beim Körbe erzielen der Ehrgeiz ein wenig abging. Vermutlich auch, weil sie zuvor fast alle Spiele für sich entschieden.

Der große Knall zum Schluss

Am Ende kam es schließlich zum großen Knall: Erneut durfte einer der 500 Zuschauer im Rund gegen Gottschalk und Jauch antreten. Diesmal durfte der Kandidat gar einen sinnigen Joker einsetzen: Bei einer Wissensfrage konnte der Familienvater so denn die Antwort des Saalpublikums abfragen – und musste daher nicht wie in der ersten Folge seinen möglichen Gewinn von 100.000 halbieren. Die Spielregeln derweil waren etwas verwirrend, vor allem, weil die vorweg erspielten Punkte kaum noch Gewichtung hatten. Doch Günther Jauch dabei zuzusehen, wie er den baldigen „Knall“ des gelben Ballons, der pro Antwort mit weiterer Luft gefüllt wurde, zuzusehen, war schon alleine die Reise wert.

Unterm Strich blieb eine solide Samstagabend-Show am Montag, mit vielen Werbeunterbrechungen, einigen schönen Momenten und zwei Show-Titanen, die zwar unschlagbar sind, sich aber dennoch darüber freuten, dass am Ende der Kandidat die 100.000 Euro abstaubte.

Wobei einmal mehr der Gedanke aufkam: Ach, was wäre gewesen, wenn statt Pooth und Steiner die US-Stars Harrison Ford und Sylvester Stallone eingelaufen wären… hä mein Lieber, Herrschaften. Da isser wieder.

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