Bayern München gegen die Niederlande in der ARD

uli-hoeness-portraet-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Es geht mal wieder um Zahlen: Rund drei Millionen Euro möchte der FC Bayern München am heutigen Abend „erwirtschaften“. Grund: Stürmer, Flügelflitzer und Elfmeterschütze Arjen Robben hat sich bei der WM 2010 eine Verletzung zugezogen und fiel in der Bundesliga monatelang aus. Im Grunde genommen hätte er gar nicht bei der Weltmeisterschaft in Südafrika auflaufen dürfen.

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Zunächst wollten die Münchner die Summe, die den Ausfall kompensieren sollte, einklagen. Doch schließlich einigte man sich auf dieses Freundschaftsspiel.


Und was soll das?

Doch viele Freunde dieses „Kicks“ lassen sich derweil nicht finden. Nationaltrainer Bert von Marwijk darf nichts sagen, hat er doch seinen Verband „im Rücken“. Sein Kapitän Mark van Bommel freut sich zumindest auf die Rückkehr nach München.

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Wie sich das Leben derzeit in der Landeshauptstadt anfühlt, weiß er nur zu gut: Vor zwei Jahren verließ er mit den Bayern als geschlagener den Platz, beim Champions League Finale gegen Inter Mailand.

Jogi Löw darf derweil noch länger auf „seine“ Bayern-Spieler im Trainingslager warten. Oliver Bierhoff ließ laut Süddeutsche Zeitung ausrichten, der sportliche Stellenwert dieses Freundschaftsspiels sei „gleich null“. Der Nationalelf-Manager darf so etwas sagen, schließlich sieht er die Vorbereitung für die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine beeinträchtigt.

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Und was sagt einer der Initiatoren dieser Partie? Präsident Uli Hoeneß gibt zu Protokoll, wenn die Bayern gegen den FC Chelsea gewonnen hätten, wäre „dies ein schöner Saisonabschluss gewesen“. Ehe er ein „aber so“ hinterherschickt.

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All jene, die ein neuerliches Spektakel in der Allianz Arena erwarten, können heute Abend in der ARD die Partie live sehen.

Der Vorberichterstattung fällt sogar „Gottschalk Live“ zum Opfer. Keiner weiß, was an diesem sonnigen Tage in Fußball-Deutschland wohl spannender gewesen wäre.

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