Samsung Galaxy Note 2: XL-Überflieger kommt an

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Der IT-Gigant Samsung kann sich freuen: Wie allaboutsamsung.de berichtet, hat sich die zweite Auflage des Note bis dato rund drei Millionen Mal verkauft. Eine stolze Zahl, wenn bedacht wird, dass das Note II erst seit rund einem Monat auf dem Markt ist.

Im Vergleich dazu stehen rund zehn Millionen verkaufter Geräte des erste Galaxy Note – bis hierher. Doch Samsung hat ganz offenbar aus einem Umstand gelernt, der zunächst einmal nicht gerade den Verkaufszahlen des ersten Note dienlich war: Das Samsung Galaxy Note 2 erschien fast weltweit zeitgleich. Beim Note 1 hatten Käufer in den USA noch mehrere Wochen das Nachsehen, während etwa in Europa schon munter der S-Pen geschwungen wurde.

So ein erfolgreiches Smartlet weckt zudem Begehrlichkeiten bei der Konkurrenz: Wie die Kollegen von gizchina.com berichten, ist in China ein weiterer Klon des Samsung Galaxy Note 2 erschienen. Analog des Note 2 setzt auch das XXL-Smartphone des Herstellers Actwell auf Android 4.1 Jelly Bean.


Die technischen Spezifikationen lesen sich zuweilen recht ordentlich: Zwei Kerne, 1.2 GHz CPU und eine 8 Megapixel Kamera. Gut, 4 GB internen Speichers sind dann wahrlich nicht die Welt – aber immerhin setzt auch das chinesische Pendant des Galaxy Note 2 auf einen microSD-Slot. Wer alsbald in China ist, möge uns über das neue Device berichten. Aber bitte genau hinschauen: In Sachen „äußere Erscheinung“ wurde mal wieder kräftig „kopiert“.

Samsung Galaxy Note II: Rockt

Nun hat sich auch die PC Welt des Samsung Galaxy Note 2 angenommen und einem ausführlichen Test unterzogen. Das neue Smartphone-Tablet – oder kurz Smartlet – kommt dabei sehr gut weg.

„Das Samsung Galaxy Note 2 ist ein wahrer Gigant.“ Mit dem Fazit spielen die Kollegen nicht nur auf die Größe des Devices an, sondern finden auch sehr lobende Worte für die „leistungsstarke Hardware“. Kritisiert wird jedoch einmal mehr die kaum mögliche Bedienung des Gerätes mit einer Hand. Bei der „gigantischen“ Größe überrascht diese „Einschränkung“ aber nur wenig.

Wie so oft steht für so manch Nutzer die Frage im Raum: Lohnt es sich, das Samsung Galaxy Note 2 zu kaufen, wenn ich schon das Note 1 mein Eigen nenne? Nun, es ist ja mittlerweile alljährlich das gleiche „Problem“: Der Zyklus bei Smartphones und auch Tablets ist sehr eng gezurrt. Apple trieb es gestern mit der Präsentation des iPad 4 auf die Spitze, nachdem die dritte Tablet-Generation des Apfel-Konzerns erst im März auf den Markt kam.

AndroidPit nahm sich so denn der Frage an: Wenn ich Besitzer der ersten Note-Generation bin, muss ich dann unbedingt die zweite Auflage des XXL-Smartphones kaufen? Die Frage wurde – nicht nur aus ökonomischen Gesichtspunkten – beantwortet: Nein. Denn ein Quantensprung ist der Übergang vom Note 1 auf das Note 2 nicht.

Wer jedoch drauf und dran ist, sein „erstes Note“ zu erstehen, der sollte nicht knausern und beim Samsung Galaxy Note 2 zuschlagen. Denn freilich gibt es einige löbliche neue Features. Oder der geneigte Note-Käufer wartet einfach noch ein paar Monate – bis, genau, das Samsung Galaxy Note 3 von sich Reden macht. Denn: Nach dem Release ist vor dem Release.

Note 2 in Zukunft auch mit 4G

Wenngleich die aktuell in Deutschland erhältliche 16-GB UMTS-Version des Samsung Galaxy Note 2 gut besprochen wird, warten womöglich einige potenzielle Käufer auf die LTE-Version, die auch für den deutschen Raum angekündigt ist.

Bis dato war nur bekannt, dass Vodafone die 4G-Variante samt Vertrag in Deutschland anbietet. Ab Ende Oktober kann das Note 2 nun offenbar „geordert“ werden, für rund 200 Euro. Der Vertrag schlägt pro Monate jedoch noch einmal mit 65 Euro zu Buche. Doch von „Exklusivität“ kann keine Rede sein, denn auch die Deutsche Telekom wird die LTE-Version des Samsung Galaxy Note 2 in ihr Sortiment aufnehmen. Wann genau der Startschuss für den Verkauf fällt, ist derweil noch nicht bekannt. Es steht zu vermuten, dass auch o2 und weitere Netzanbieter nachziehen werden. LTE ist in Deutschland angekommen – auch das iPhone 5 und das Samsung Galaxy S3 (in einer neuen Version) setzen seit kurzem auf das „schnelle Internet“.

Sobald jedoch das Note 2 samt LTE auch in unseren Gefilden im freien Verkauf erhältlich ist, dürften die Preise rasch „purzeln“. Insofern könnte es für manch User, der das XXL-Device nicht in Kombination mit einem Vertrag erstehen möchte, aktuell heißen: Entweder, die „schnelle“ UMTS-Version erstehen, oder noch etwas ausharren, bis die „sehr schnelle“ LTE-Variante auch hierzulande erhältlich ist. Jedoch könnte die 4G-Version im freien Verkauf satte 200 Euro mehr kosten – so die ersten „Schätzungen“. Und flächendeckend ist LTE zwischen Flensburg und Zugspitze ohnehin noch nicht am Start.

Auch in Sachen internen Speichers soll sich bezüglich des Samsung Galaxy Note 2 noch etwas tun: So sind neben der 16 GB eine 32 und 64-GB-Variante für den europäischen Markt angekündigt. Ein zusätzlicher microSD-Slot, der bis zu 64 GB fasst, macht aber auch die aktuell einzig erhältliche 16-GB für Datenkünstler erschwinglich.

XL oder XXL?

In vielen Lebenssituationen wird bekanntermaßen „die Suche nach der Nadel im Heuhaufen“ beschworen. So ähnlich ergeht es derzeit scheinbar auch jenen Testern, die das Samsung Galaxy Note 2 ganz genau unter die Lupe nehmen.

Doch auch die Kollegen von PCGamesHardware haben bei ihrem ausführlichen Test keine so rechten Mankos am neuen Device der Südkoreaner festgestellt. Denn der „Urteilsspruch“ spricht für sich: „Das Note 2 ist ein uneingeschränkt empfehlenswertes Smartphones.“

Nur die Pixeldichte sei im Vergleich zum ersten Note leicht verringert worden. Einmal mehr wird derweil der überarbeitete S-Pen gelobt. Und es zeigt sich: Für Kreativkünstler und gewiss auch Spiele-Freunde dürfte das Note 2 ob seiner Display-Größe von 5,5 Zoll vermutlich mehr als eine Option sein. Denn die Suche nach der Stecknadel gestaltet sich bei diesem neuen Gerät sehr schwierig.

Doch der IT-Gigant aus Südkorea darf sich hierzulande über weitere sehr löbliche Tests freuen. So haben die Kollegen von AreaDVD das Device einem sehr umfangreichen und informativen Test unterzogen – und ziehen dabei ein sehr gutes Fazit.

Interessanterweise wird genau jener Punkt aufgegriffen, über den zuweilen „hitzig“ diskutiert wird: Ist das Note „noch“ ein Smartphone – oder „schon“ ein Tablet? AreaDVD meint, dass es sich beim Samsung Galaxy Note 2 um eine „exzellente Mischung aus Smartphone und Tablet“ handelt.

Einmal mehr wird auch die Verarbeitung gelobt – „flach und elegant“ sei die zweite Auflage des Note. Und der S-Pen, bei der ersten Vorstellung des Note noch belächelt, erweitere bei der zweiten Auflage des Note den „Horizont“.

Es scheint also fast so zu sein, dass Samsung mit dem Note 2 mit seinem 5,5-Zoll-Display nach den Sternen greift. Sehr umfangreich stellen auch die Kollegen von SwagTab das Note 2 in diesem anschaulichen YouTube-Video vor.

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Nach für manch User womöglich bangen Wochens des Wartens ist das Samsung Galaxy Note 2 nun endlich im Handel erhältlich. Und auch die Versandhändler bieten das neue XXL-Device an: So kostet das Note II mit der Produktbezeichnung N7100 bei Amazon rund 580 Euro – in der Farbe „titanium-grau“.

Cyberport listet das Galaxy Note 2 ebenfalls – für circa zehn Euro weniger. Die weiße Variante kostet rund zehn Euro mehr, ist aber zumindest bei Cyberport aktuell nicht lieferbar. Gemeint ist jeweils die Version mit 16 GB internen Speichers.


1 Kommentar zu "Samsung Galaxy Note 2: XL-Überflieger kommt an"

  1. Interessant finde ich auch das Design, das in Titan eines der schönsten Handys derzeit überhaupt ist ….

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