Samsung Galaxy Note 2: Überzeugt das XXL-Smartphone?

samsung-galaxy-note-2Samsung/ Screenshot

Nun also ist das Samsung Galaxy Note 2 auch in Deutschland auf dem Markt. Im letzten Jahr war die erste Auflage des „Note“ der Überraschungserfolg im Smartphone-Universum: Ein Handy mit 5,3-Zoll-Display – „wer will denn so ein großes Device mit sich herumtragen?“ war vermutlich bei einigen Usern die erste Reaktion.

Doch das Galaxy Note – auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin vorgestellt – verkauft(e) sich sehr gut und etablierte sich neben dem Samsung Galaxy S2 (mittlerweile S3) als weiteres Flaggschiff.

Somit war es „nur eine Frage der Zeit“, bis auch das Note just ein Jahr später eine Neuauflage erhält – jener Produktturnus ist bei Smartphones ja mittlerweile Standard: Erneut auf der IFA in der Bundeshauptstadt Berlin wurde das Samsung Galaxy Note 2 so denn der Weltöffentlichkeit vorgestellt: In Sachen Touchscreen-Größe legte der südkoreanische IT-Gigant noch einmal eine Schippe oben drauf – mit 5,5 Zoll kommt das Display nun des Weges. Im Grunde genommen handelt es sich um ein „Mini-Tablet“, das gerade noch so in die Kippe passt. Mit einer Hand ist das Note aber nur mit sehr großen Pranken zu bedienen.


Bekannte IT-Shops haben das Note 2 aktuell zum Verkaufsstart in Deutschland gar im „Angebot“ – wer bei einem Preis von über 600 Euro von „Schnupperpreisen“ sprechen möchte. Gerade im Tabletbereich sind die Preise zuletzt „gepurzelt“. Google etwa brachte das Asus Nexus 7 in der 8 GB-Variante für gerade einmal 200 Euro auf den Markt. Das Nexus 7 setzt dabei – wie der Name es schon vermuten lässt – auf sieben Zoll.

Doch für viele User wird der Note-2-Preis so denn eine Hürde sein, die „spielend“ genommen wird: In ersten Tests wird das XXL-Smartphone gut besprochen. Grund: Der Quadcore-Prozessor sorgt für die nötige Power unter der Haube. Doch nicht nur die vier Kerne mit einer Taktung von 1,6 GHz – auch die 2 GB Ram dürften davor sorgen, dass das Note 2 selten in die Knie gezwungen wird.

Galaxy Note 2 startet mit „Jelly Bean“ durch

Zudem wird das Galaxy Note 2 von Beginn an mit Android 4.1 („Jelly Bean“), also der aktuellen Version des mobilen Google-Betriebssystems, ausgeliefert. Sicherlich ein Plus gegenüber jenen Smartphones, die noch immer auf das Ausrollen der aktuellen Android-Version warten – und ausharren.

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Interessanterweise war das Note rein optisch durchaus an das Samsung Galaxy S2 angelehnt. Und – welch Überraschung – das Note 2 erinnert nun zumindest in Sachen äußerer Erscheinung an das Galaxy S3. Grund: Auch hier sind die Ecken etwas „runder“.


Zudem wurde der S-Pen weiterentwickelt: Auch hier unkten bereits bei der ersten Auflage einige „Experten“; dass ein Stift doch „old school“ sei. Doch weit gefehlt: Die Bedienbarkeit samt Stift erweiterte den Funktionsumfang. Und genau jener S-Pen wurde nun analog des Smartphones selbst noch einmal weiter entwickelt. Da er etwas dicker als der S-Pen des ersten Notes ist, dürfte so manch User noch mehr Freude am Stift haben. Gerade für Grafiken etc. bietet sich der Einsatz an, selbst, wer als treffsicherer „Touch“-Experte gilt.

Ersten Foreneinträgen nach zu urteilen soll sich indes die Telefonie im Gegensatz zum Vorgänger leicht verschlechtert haben. Hier bleibt jedoch abzuwarten, wie ein Großtteil der User urteilt. Hier spielt selbstverständlich auch stets die Empfangsqualität mit rein.

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Wem das Samsung Galaxy S3 so denn zu klein ist (über die Mini-Variante brauchen wir an dieser Stelle gar nicht zu schreiben), aber ein Tablet für unterwegs schlicht zu groß und zu sperrig, der wird sich womöglich schon bald auf das Samsung Galaxy Note 2 stürzen.

Auf jeden Fall ist das „smarte“ Weihnachtsgeschäft um eine „Attraktion“ reicher.

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