Samsung Galaxy Note 3 vs. HTC One Max: Duell ab kommender Woche?

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Diverse Hersteller vertreten die Meinung, dass Samsung nicht alleine im Phablet-Sektor wüten sollte: Sony, Nokia – aber eben auch HTC wollen in Kürze ihre XL-Smartphones auf den Markt bringen. Das Samsung Galaxy Note 3 muss sich also warm anziehen, der Herbst dürfte stürmisch werden.

Bereits in der kommenden Woche so denn könnten die Taiwaner das One Max der Weltöffentlichkeit präsentieren. Nach dem HTC One Max, dem One Mini wäre das One Max das dritte Aluminium-Unibody-Familienmitglied.

Die technischen Spezifikationen des One Max scheinen allesamt geleakt, seit nun mehr über zwei Wochen dreht sich alles um die gleichen Zahlen: Ein 5,9 Zoll Display, eine 3.300 mAh Akkku, 2 GB Ram und der Qualcomm Snapdragon 600 Prozessor samt vier Kernen sollen unter der Haube des Phablets werkeln. Das alles lässt sich sehen – das One Max braucht sich, sollte es genau so zum Landeanflug ansetzen, nicht vorm Galaxy Note 3 zu verstecken.


Auch Android 4.3 Jelly Bean soll – analog des Note 3 – von Beginn an den Ton angeben. Doch anstelle der Samsung Benutzeroberfläche TouchWiz kommt freilich Sense 5.5 des Weges: Eine Geschmacksfrage.

Wie der Tech-Blog TechnoBuffalo mitteilt, hat HTC bereits eine Einladung für Präsentationstermine in der kommenden Wochen verschickt – ohne jedoch explizit das One Max zu erwähnen. Dies ist zwar eine gängige Praxis, dennoch bleibt fraglich, ob das One Max am 16. 18. oder bereits am 15. Oktober vorgestellt wird.

Sei es drum: „In der nächsten Woche“ dürfte das One Max präsentiert werden. Und das Galaxy Note 3 wird sich fortan messen lassen müssen mit einem neuen mobilen Begleiter: Großes Tennis.

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Das Samsung Galaxy Note 3 ist seit September hierzulande erhältlich. Zwar ranken sich in Bezug auf das Galaxy Note 3 zahlreiche Gerüchte um weitere Geräteversionen, doch zumindest die „Ursprungsvariante“ ist mittlerweile gelandet. Die Konkurrenz derweil schläft nicht – der Phablet-Markt ist in diesem Jahr heiß umkämpft. Und da passt es gut ins Bild, dass sich das HTC One Max offenbar schon für den 15. Oktober ankündigt. Im asiatischen Kurznachrichtendienst Weibo hat PhoneArena Hinweise ausgemacht, nach denen das HTC One Max in Kürze auf dem chinesischen Markt erhältlich sein soll.

Und: Im Gegensatz zum Galaxy Note 3, das mit einem 5,7 Zoll Display des Weges kommt, soll das HTC One Max offenbar tatsächlich – wie seit Wochen spekuliert – eine 6 Zoll-Diagonale haben. Auch das Gerücht, wonach das One Max analog des iPhone 5S samt Fingerabdruckscanner erscheinen soll, scheinen sich zu „bestätigen“. Interessanterweise könnte jener Fingerabdruckscanner auf der Rückseite des One Max angeordnet sein – und nicht auf der Front, wie der umfunktionierte Home-Button des iPhone 5S.

Obwohl noch nicht einmal vorgesellt, werden das Samsung Galaxy Note 3 und as HTC One Max schon jetzt wüst miteinander verglichen. Geleakte Bilder zeigen das Note 3 und das One Max nun nebeneinander liegend und machen deutlich: Das One Max ist einen Tick größer.

Sind die Bilder kein Fake (mit Photoshop soll ja so einiges möglich sein), die gottamobile.com bei Weibo im Netz aufgegabelt hat, wäre das Größenverhältnis deckungsgleich mit der Display-Diagonalen: Während das Samsung Galaxy Note 3 mit einem 5,7 Zoll Display am 25. September auch hierzulande auf den Markt kommt, soll das HTC One Max auf ein rund 6 Zoll Display vertrauen. Dem ersten Anschein nach wird das One Max etwas wuchtiger und nicht ganz so elegant wie das sehr sportliche HTC One auf den Markt kommen. Freilich ist dies anhand von Fotos immer schwer zu beurteilen – gerade mit Spiegelungen und Draufsicht. Doch die Zeiten, in denen Samsung den Phablet-Markt alleine beherrscht, sind vorbei. Auch Sony und Nokia hben da was Großes imm Köcher.

Kommt das HTC One Max mit einem Fingerabdruck-Sensor auf den Markt? Nun: Was wird dieser Tage nicht alles über den „Fingerabdruck-Sensor“ des iPhone 5S geschrieben. Bei Spiegel Online war just jene Funktion heute das Titel-Thema – richtig gelesen – Titel-Thema. Also ganz, ganz oben. Als ob es auf der Welt kein wichtigeres Thema geben würde als eine neue Option des iPhones. Der Home-Button wurde um jene Funktion erweitert, die es erlaubt, samt seines Fingerabdrucks das iPhone 5S zu entsperren. Bis zu fünf Nutzer dürfen pro iPhone 5S das Device „anwerfern“ – insofern jene Funktion aktiviert wird. Die Eingabe eines vierstelligen Codes entfällt.

Touch ID gesetzt?

Abgesehen des Kaufs bei iTunes – ebenfalls per Fingerabdruck – ist aktuell keine weitere Funktion geplant, für Drittanbieter ist die Funktionalität des Scanners zudem nicht freigegeben. So jedenfalls hat es Apple – frei übersetzt – auf der Keynote in der vergangenen Woche verkündet. Datenschützer jedoch sind alarmiert, und das obwohl der Apfel-Konzern verkündete, dass die Daten nur auf dem iPhone 5S hinterlegt werden. Das alles klingt zumindest einmal sehr theoretisch – denn ist ein mobiler Begleiter nicht ohnehin „gläsern“? Man liest so viel in den letzten Monaten.

Die Stimmung – zumindest in Deutschland – ist aktuell bezüglich der neuen Apple-Features nicht sonderlich rosig. Die Frage also ist: Haben die Taiwaner im Hinblick auf das One Max auf das falsche Pferd gesetzt? Veranlasst der Fingerabdruck-Sensor – gerade im Hinblick auf die NSA-„Affäre“ – womöglich Nutzer, sich ein entsprechendes Gerät nicht zu kaufen? Und lieber nach dem Samsung Galaxy Note 3 umzuschauen?

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