Samsung Galaxy S3 – ein fast perfekter Start des Smartphones?

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Nicht erst seit seinem Release Ende Mai sorgt das Samsung Galaxy S3 für andauernde Schlagzeilen. Zuvor rankten sich bereits Monate Spekulationen darum, wie das S3 denn nun um die Ecke kommt. Und als in Barcelona der Vorhang gelüftet wurde, waren die Reaktionen bodenständig: Ein 4,8 Zoll Display, ein Quadcore-Prozessor und eine 8 Megapixel-Kamera – das passt. Irgendwie.

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Der ganz große Jubelsturm jedoch blieb aus. In der Folgezeit wurde bekannt, dass das Galaxy S3 auf die Pentile-Technik setzt. Wer ganz genau hinschaut, kann womöglich auf dem Display unrunde Pixel erkennen. Samsung begründete den Einsatz mit einer längeren „Brillanz“ der Farben. Doch ein wenig verwunderte der Einsatz schon: Auch beim Samsung Galaxy Nexus wurde auf Pentile gesetzt. Beim Galaxy S2 jedoch nicht. Ein Rückschritt? Eine finale Antwort kann noch nicht gegeben werden.

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Zudem kündigte Samsung an, es werde international drei Speichervarianten geben: Eine 16 GB Version, eine mit 32 und eine mit 64 GB. Doch beim Marktstart in Deutschland war und ist nur die 16 GB Variante erhältlich. Immerhin: Für das dritte Quartal soll auch hierzulande eine 32 GB-Version im Handel erhältlich sein. Und freilich hat jede Variante einen microSD-Slot für weitere Speicherkarten „an Bord“.


Blau, weiß, rot

In blau und weiß sollte das S3 zudem von Beginn an lieferbar sein. Doch auch hier gab es Probleme: Offenbar gefiel den Machern die Lackierung der Rückseite bei der blauen Variante nicht, und so wurden bereits produzierte Hüllen kurzerhand eingestampft. Lieferschwierigkeiten wurden eingeräumt – doch viele Shops listen nun wieder beide Varianten. In den USA soll gar alsbald eine rote Variante erscheinen: Feurig!

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Die Verkaufszahlen sind derweil beeindruckend: Offenbar ist Samsung drauf und dran, zehn Millionen Devices in den Handel zu bringen. Kolportiert wurden zuvor neun Millionen Vorbestellung.

So oder so macht Samsung mit seinem neuen Flaggschiff gewiss einen riesigen Reibach: Das S3 kostet etwa aktuell beim Versandhändler Amazon rund 560 Euro. Ein stolzer Preis für einen kleinen mobile Begleiter.

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Zuletzt geisterte derweil eine weitere Meldung durchs Netz: Offenbar plant Samsung, in diversen Regionen auf unserem Globus eine S3-Variante mit 2 GB Arbeitsspeicher auf den Markt zu bringen. Immer wieder ist die Rede davon, dass Android 4.1 („Jelly Bean“) gemeinsam mit der Samsung-Benutzeroberfläche TouchWiz zu viele Ressourcen „frisst“. Mit 2 GB Arbeitsspeicher jedoch seien die Probleme vom Tisch.

Für Deutschland jedoch ist jene 2 GB Variante nicht angekündigt. In den USA soll es zudem eine Version des S3 geben, die „nur“ auf einen Dualcore-Prozessor setzt. Eine LTE-Unterstützung (4G) des Galaxy S3 ist in Japan und den USA freilich selbstredend. Doch solange sich das schnelle Internet in Deutschland nicht durchsetzt, warten die User vergeblich auf das schnelle mobile Surfen.

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Fakten-Fazit: Alles in allem sorgt das Samsung Galaxy S3 seit seinem Marktstart also nicht nur für positive Schlagzeilen. Doch immerhin: Ein großes Problem, wir erinnern uns an die Antennen-Probleme beim iPhone 4 von Apple, tauchte bis dato nicht auf.

Das neue Flaggschiff von Samsung ist in unserer Galaxie angekommen – ohne Bruchlandung.

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