Samsung Galaxy S2 und S3: Warten auf Android 4.2.2 – iPhone 5 abgehängt

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Am Samsung Galaxy S4 führt derzeit in der Berichterstattung kein Weg vorbei. In der vergangenen Woche etwa wurde das Samsung Galaxy S4 Mini vorgestellt.

Doch vor allem das Samsung Galaxy S3 – aber auch das „uralte“ Galaxy S2 – stehen noch immer im Fokus. Das die beiden Geräte noch längst nicht zum alten Plastik gehören, zeigt alleine die Tatsache, dass sich Android 4.2.2 anbahnt. Und noch eine Nachricht, die Samsung-Anhänger freuen dürfte: Im ersten Quartal hat der südkoreanische IT-Gigant mit seinen mobilen Begleitern mehr Umsatz gemacht als der Mitbewerber aus Cupertino.

Wir fassen die aktuellen Nachrichten rund um das Samsung Galaxy S3 in einer samstäglichen Übersicht zusammen.

Samsung Galaxy S3: Wann wird Android 4.2.2 ausgerollt?

Im Netz stapeln sich aktuell die Meldungen, nach denen Android 4.2.2 Jelly Bean fürs Samsung Galaxy S3 bereits im Juni ausgerollt werden soll. Wir sind der Sache auf den Grund gegangen – doch konnten keinen stichhaltigen Hinweis für diese Einschätzung finden.


Der Rollout dürfte zwar „in Kürze“ vonstatten gehen – doch Samsung selbst hat bis dato keinen definitiven Termin für den Rollout genannt. Es wird demnach aktuell auf vielen Seiten nur „orakelt“. Auch wir schauen zuweilen mal ganz gerne in die Glaskugel, keine Frage.

Ohnehin werden nicht auf einen Schlag alle Nutzer des Galaxy S3 Zugriff auf die neue Firmware haben: Um ein Überlasten der Server zu verhindern, wird die jeweils neueste Version des mobilen Google-Betriebssystems in mehreren „Wellen“ ausgerollt. Hinzu kommt: Es wird gewiss einmal mehr eine Rolle spielen, ob es sich um ein „freies“ Galaxy S3 ohne Branding handelt, oder ob ein Netzbetreiber „an Bord“ ist. Zuletzt hatte sich etwa beim Samsung Galaxy S2 gezeigt, dass sich ein Rollout wochenlang hinziehen kann: Während etwa Debitel und o2 in diesem Fall ganz vorne mit dabei waren, konnte die Firmware für Vertragskunden der Telekom erst gut einen Monat später bezogen werden. Doch offenbar haben die Bonner ihre Hausaufgaben gemacht: Wurde in den Wochen zuvor der gestiegene Akku-Verbrauch des Galaxy S2 kritisiert, gab es von Telekom-Kunden deutlich weniger „Grund zur Klage“.

Ob derweil Android 4.2.2 auch noch seinen Weg auf das Samsung Galaxy S2 findet, ist unklar. Analysten waren davon ausgegangen, dass es sich bereits bei Android 4.1.2 um eine Art „Abschiedsgeschenk“ gehandelt haben könnte. Immerhin ist das Samsung Galaxy S2 bereits „ganze zwei Jahre“ auf dem Markt; verrückte digitale Zeiten.

Auf dem Samsung Galaxy S4 gab von Beginn an – der Release war am 27. April – Android 4.2.2 den Ton an. Insofern ist das Hoffen auf einen baldigen Rollout fürs S3 zumindest „begründet“.

Wer möchte, kann sich die neuste Android-Version bereits flashen – jedoch ist Vorsicht geboten. Im Folgenden beschreiben wir, wie ein Aufspielen von Android 4.2.2 auf dem Galaxy S3 schon jetzt möglich ist.

Android 4.2.2: Test-Firmware fürs Samsung Galaxy S3

Das brandneue Galaxy S4 kam mit jener aktuellen Android-Version auf den Markt, das Galaxy S2 hingegen setzt seit wenigen Wochen auf Jelly Bean in der Android-Version 4.1.2. Auf der Google Entwicklerkonferenz I/O wurde zuletzt nicht – wie erwartet – Android 4.3 präsentiert. Android 5 Key Lime Pie soll zudem schon in der Mache sein.

Womöglich möchte derweil so manch Nutzer des Samsung Galaxy S3 nicht mehr länger auf Android 4.2.2 warten. Muss er auch nicht, so denn er ein Galaxy S3 mit der Modell-Bezeichnung GT-i9300 sein Eigen nennt. Für jene Version ist bereits eine Beta-Version mit dem „passenden“ Namen I9300XXUFME3 verfügbar. Die Kollegen von Sammobile beschreiben ausführlich, wie das manuell durchgeführte Update vonstatten geht. Es ist jedoch Vorsicht geboten – es handelt sich nicht um das offizielle Update von Samsung.




Der Funktionsumfang jener Android 4.2.2 Beta-Version fürs Samsung Galaxy S3 liest sich gut: Mit an Bord sind viele Funktionen, die TouchWiz – die Samsung-Benutzeroberfläche – auch für das Galaxy S4 „auf Lager“ hatte. So kommt der Lockscreen in einem neuen Gewand – inklusiver „peppiger“ Effekte – des Weges. Die Sprachsteuerung wurde überarbeitet – inklusive einer neuen Version von S-Voice (das Apple Siri Pendant, angelehnt an Google Now). Auch neue Widgets wurden integriert und der Galerie-Modus wurde komplett überarbeitet.

Keine Frage: Es tut sich einiges im Vergleich zu Android 4.1.2. Jedoch wurden offenbar die neuen Kamera-Funktionen ausgespart, die auf dem Galaxy S4 unter Android 4.2.2 für „Furore“ sorgen. Womöglich – und dies ist nur eine Mutmaßung – möchte Samsung die Software des „alten“ Galaxy S3 nicht auf die Stufe des „neuen“ Galaxy S4 hieven. Denn im direkten Vergleich der beiden Devices wird deutlich: Im Grunde genommen hat sich recht wenig zwischen den beiden Geräte-Generationen getan. Vor allem das umfangreiche Software-Paket des Galaxy S4 kann überzeugen – in Sachen „äußerer“ Erscheinung hat sich gar in punkto auf die Gesamtgröße nichts verändert. Wenngleich das Display des Galaxy S4 die Front schlicht besser ausfüllt – und von 4,8 Zoll (S3) auf eben 5 Zoll angewachsen ist. Der Preis für das Galaxy S4 jedoch liegt bei über 600 Euro – während das Galaxy S3 für gute 300 Euro zu bekommen ist.

Samsung Galaxy S3: Ein Erfolgsmodell

Jede Statistik hinkt. Und womöglich kann der Statistiker – ein ehrenvoller Beruf – nie allen Firmen gerecht werden. Doch rein der Papierform nach gibt es zuweilen nur einen Sieger. Und bezogen auf das erste Quartal in 2013 heißt der: Samsung.

Samsung generierte in diesem Jahr erneut Milliarden Umsätze – allen voran mit seinem Samsung Galaxy S3. In Zahlen heißt dies: Von Januar bis März machte der südkoreanische IT-Gigant einen Umsatz von 23,62 Milliarden US-Dollar.

Apple hingegen genierte einen Umsatz von 22,95 Milliarden US-Dollar. Wir deuten die Statistik der SZ so, dass dort auch die erzielten Gewinne durch das iPad mini, iPad oder etwa des iPods mit reinzielen.

Im zweiten Quartal könnte sich die Situation für den Apfel-Konzern noch einmal „verschärfen“, denn: Das iPhone 5S wird womöglich „erst“ im Herbst vorgestellt. Doch das aktuelle iPhone 5 – im Herbst letzten Jahres auf der Keynote präsentiert – muss sich seit einigen Wochen auch noch mit dem neuen Samsung Galaxy S4 messen, das am 27. April auf den Markt kam.

Galaxy S4: Auch das noch…

Und erste Verkaufszahlen verheißen für Apple – nun ja – nichts Gutes: Zum Vergleich: Nach 50 Tagen hatte Samsung im vergangenen Jahr 10 Millionen Galaxy S3 verkauft. Für diese Marke wurden im Hinblick auf das Galaxy S4 gerade einmal 27 Tage verzeichnet. Und das obwohl das Samsung Galaxy S4 im Grunde genommen dem Galaxy S3 ähnelt und gewiss kein riesiger Satz nach vorne ist, wie auch der Test auf ukonio.de zeigt.

Doch solche Erfahrungen hat auch schon Apple sammeln können: Das iPhone 4S wurde vor knapp zwei Jahren von einigen Branchenkennern belächelt – glich es doch dem iPhone 4. Doch den Absätzen tat dies keinen Abbruch.

Die Frage wird sein, welche Schlüsse Apple aus der aktuellen Situation zieht. Bereits seit Monaten wird „kolportiert“, dass sich der IT-Gigant aus Cupertino von seiner iPhone-„ein-Modell“-Strategie lösen könnte. Beim iPad ist dies mit dem Release des iPad mini im vergangenen Jahr bereits geschehen.

Und so soll neben einem iPhone 5S womöglich auch eine „Billig“-Variante des iPhones auf den Markt kommen. Gar aus Plastik und in bunten Gehäusefarben – bestätigt ist jedoch noch nichts.

Zum Vergleich: Das Galaxy S4 ist nur eines von vielen Modellen von Samsung – wir denken da an das Note, Ace – und wie sie alle heißen. Und alleine das Galaxy S4 bekommt in den nächsten Wochen noch etliche Geschwister: Eine Outdoor-Variante („S4 Active“) ist offenbar genau so geplant wie eine Kamrea-Version („S4 Zoom“) und eine Mini-Variante.

Apple muss sich also warm anziehen. Bei Umsätzen von knapp 23 Milliarden US-Dollar wäre es aber vermessen, von einem „Verlierer“ zu schreiben. Abgerechnet wird am Jahresende.

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