Ist das Samsung Galaxy S3 in Deutschland „abgespeckt“?

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Wer erwartet hat, Samsung veröffentlicht weltweit nur eine Variante des Samsung Galaxy S3, der kennt die Historie nicht: Schon bei den Vorgängermodellen setzte der südkoreanische IT-Gigant auf unterschiedliche Ausfertigungen, quasi „maßgeschneidert“ für den jeweiligen Markt.

Während Apple in der Regel ein „universelles“ Modell auf der ganzen Welt veröffentlicht, unterscheidet Samsung „penibel“ bei den Märken USA, Europa und Asien.

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In den USA etwa erscheint freilich eine LTE-Variante. Das „schnelle“ Internet (4G) hat sich in Deutschland leider immer noch nicht durchgesetzt, daher wird hierzulande nicht ganz unbegründet drauf verzichtet. Wobei womöglich hätte Samsung hier auch als „Impulsgeber“ fungieren können.

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In den Staaten jedoch kommt bei der LTE-Variante auch noch ein anderer Chip zum Einsatz: Der S4 Dualcore. Ob und inwiefern dieser Chip „schlechter“ ist als der Exynos 4412, den Samsung in den Europa-Geräten verbaut, bleibt abzuwarten.


Zukunftsmusik?

In Japan jedoch möchte Samsung ganz offenbar so richtig punkten, denn hier kommt das neue Flaggschiff des IT-Herstellers mit einem wuchtigen Arbeitsspeicher von gleich 2 GB RAM zum Einsatz. Europa und die USA werden mit 1 GB „abgespeist“:

Doch all jenen, die nun irritiert sind, sei gesagt: Samsung begründet den Einsatz von 2 GB, da unterschiedliche Speichermodule ausprobiert werden, die in der Herstellung selbstredend teurer sind.

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Doch erste Tests haben ergeben, dass Android 4.0 („Ice Cream Sandwich“) auch auf dem europäischen Modell flüssig läuft. Aber womöglich muss sich Googles Betriebssystem bei künftigen Versionen schon etwas zügeln.

Ein wenig Irritation bleibt dennoch ob der Frage, warum Samsung in Europa und somit auch hierzulande nicht gleich in die Vollen gegangen ist.

Eine LTE-Version mit samt 2 GB RAM ist somit noch Zukunftsmusik. Aber wer weiß…

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