Samsung Galaxy S4 Mini: Kein Vergleich zum Galaxy S4?

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Das Samsung Galaxy S4 Mini wurde vorgestellt. Und die ganz große Überraschung – nachdem wochenlang gemutmaßt, orakelt und gegrübelt wurde – blieb aus: Das Galaxy S4 Mini ist kleiner als das Galaxy S4.

In der Gerüchteküche haben die Köche jedoch die Übersicht behalten – denn tatsächlich kommt das S4 Mini – wie kolportiert – mit einem 4,3 Zoll Display auf den Markt. Im Vergleich hierzu setzt das Galaxy S4 auf 5 Zoll – aber der „große Bruder“ trägt ja auch kein Mini als Beinamen.

Die Auflösung des S4-Mini-Displays liegt so denn bei 960 x 540 Pixeln – ein solch exzellentes „Bild“, wie es das „große“ S4 (1.920 x 1.080 Pixel) abgibt, wird das „kleine“ S4 nicht liefern können. Da jedoch ein Super-Amoled-Display verbaut wurde, ist auf jeden Fall mit prallen Farben zu rechnen.


Während der Vorreiter auf vier Kerne setzt, vertraut das S4 Mini auf einen – zumindest im Flaggsschiff-Sektor – schon fast altbackenen Dualcore-Prozessor. Die Taktrate jedoch fällt mit 1,7 GHz nur wesentlich kleiner aus als beim S4 (1,9 GH) – aber es sind ja auch nur… genau: zwei Kernen. Im asiatischen Raum ist das große S4 teils gar mit acht Kernen erschienen. Der Unterschied wird deutlich: Das Galaxy S4 sollte alles raushauen, was irgend geht. Und in das S4 Mini wurde das reingepackt, was halbwegs erwartet wird.

Samsung Galaxy S4 Mini: Eine Mogelpackung?

Im Grunde genommen hätte Samsung das S4 Mini ja mit einem kleineren Display versehen können, aber es in Sachen „Power unter Haube“ nicht allzu sehr „nachgeben“ müssen. Doch was beim S3 Mini schon gut funktioniert hat, wird den Kunden vermutlich auch beim S4 Mini nicht abschrecken.

Und so hat Samsung auch bei den weiteren technischen Spezifikationen munter ein wenig „abgezwickt“, will heißen: Die Kamera auf der Rückseite kommt etwa mit 8 (statt 13) Megapixeln des Weges – verspricht aber gewiss vernünftige Schnappschüsse.

Der interne Speicher jedoch beträgt „nur“ 8 GB – kann aber dank microSD-Slot um bis zu 64 GB erweitert werden. Interessant dürfte sein, wie die Preisstruktur bei den unterschiedlichen Modellen ausfällt – denn die wird es geben: Eine Variante mit UMTS (3G) und eine mit LTE (4G). Wobei interessanterweise nur die LTE-Version auch NFC unterstützt. Warum?

Ansonsten spendiert Samsung dem Samsung Galaxy S4 Mini Android 4.2.2 Jelly Bean und einige der Software-Features, die auch Besitzer des „Großen“ seit dem 27. April erfreut.

Und wann kommt der Kleine?

Samsung hat die Katze so denn aus dem Sack gelassen – womöglich auch, um den Spekulationen ein jähes Ende zu bereiten. Oder? Die offizielle Präsentation soll derweil in London am 20. Juni über die Bühne gehen. Dann werden wir gewiss auch erfahren, wie teuer das Samsung Galaxy S4 Mini – das analog des „Großen“ S4 auf ein Plastikgehäuse setzt – sein wird. Es steht zu vermuten (oder zu befürchten?), dass ob der technisch dann doch – im Vergleich zum S4 (ohne Mini) – abgespeckten Mini-Version der Preis dennoch recht üppig ausfallen wird. Aber wir warten es einfach mal ab, ohne vorzuurteilen.

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Wann genau das Samsung Galaxy S4 Mini derweil auf den Markt kommt, steht auch noch in den Sternen. Ein letztes Mal wollen wir so denn orakeln: Dass Galaxy S4 erscheint irgendwann nach dem 20. Juni.

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