SAP bleibt in Hamburg

sap-hafencity-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Als SAP bekannt gab, die HafenCity zu verlassen, wurde viel spekuliert: Verliert Hamburg den IT-Giganten? Bedeutet der Wegzug das Ende der HafenCity?

Wenn ein wichtiger „Anker“ wie SAP ein in der Entwicklung befindliches Quartier verlässt, ist dies sicherlich kein gutes Zeichen. Fest steht nun aber: SAP bleibt in Hamburg. Wenigstens das.

Die Kommission für Bodenanordnung hat Investor Harm Müller-Spreer den Zuschlag für ein 2.800 Quadratmeter großes Gründstück erteilt.

Somit steht wohl fest: SAP lässt sich im Stadtteil Rotherbaum nieder. Einen Leittragenden gibt es jedoch: Eugen Block, Besitzer des Steakhaus-Imperiums, dachte an eine Erweiterung. Daraus wird nun nichts.

Gekommen um zu bleiben

Doch die gute Nachricht lautet: 400 Arbeitsplätze sind gesichert. Die SAP-Beschäftigten werden somit aus der HafenCity an die Tesdorfstraße umziehen.

Nur: Werden die Angestellten den Blick auf die Elbe vermissen? Oder ist die Grünanlage Moorweide ein würdiger Ersatz?

Die Architekten Gerkan, Marg und Partner können sich nun ganz offiziell ihre Gedanken machen.

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