„Schlau wie die Tagesschau“ und das Fettnäpfchen

frank-plasberg-ndr-max-kohrNDR/Max Kohr

Hamburg. Die Tagesschau feiert in diesem Jahr ihren 60. Geburtstag. Grund genug also, zwei abendfüllende Spielshows mit prominenten Gästen auf den Schirm zu nehmen.

Am Samstagabend gab es so denn das zweite Staraufgebot binnen dreier Tage: Günther Jauch und Thomas Gottschalk gaben sich in zweiten Ausgabe des von Frank Plasberg recht flott moderierten Quiz die Ehre.

Die Aufzeichnung, beginnend, na klar, nach der Tagesschau, streckte sich bis 23 Uhr. Und so „lang“ sie sich auch machte, richtig mitreißen konnte das Format nicht.

Der Bildungsansatz jedoch darf durchaus gelobt werden, die politischen Einspielfilme wussten genau so zu gefallen wie die historischen Rückblicke: Seit 60 Jahren kommt die Tagesschau aus Hamburg, gezeigt wurden auch die Anfänge, etwa im Bunker auf dem Heiligengeistfeld.

Große Verwunderung

Warum Jens Riewa aber bei einer Quizrunde vermutete, dass an Hamburg ein anderer Staat angrenze (und diese Antwort auch tatsächlich „einloggte“), bleibt ein großes „Rätsel“ des launigen Spieleabends.

Plasberg schonte den Tagesschau-Sprecher, wenngleich er sich die Bemerkung nicht verkneifen konnte, in welchem Bundesland dieser denn derzeit wohne. Riewa hatte sich übrigens für „Bayern“ als Antwort entschieden.

Ein paar muntere Spielchen gab es auch, um die Quizrunden aufzulockern. Wobei spätestens die alles entscheidende Raterunde, die zu hundert Prozent „Blamieren oder Kassieren“ glich, klar machte: Schlag den Raab hat ganz offenbar auch Freunde im Ersten.

Ein Glückwunsch geht an die Tagesschau, die uns auch weiterhin allabendlich die Welt erklären wird.

Auf Wiedersehen.

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