Aufgehorcht beim See-Hafen-Kongress

hafen-tau-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Wer Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch bei Veranstaltungen sprechen hört, hat stets einen Mann vor sich sitzen, der besonnen spricht. Bedächtig liest er seine Rede vom Blatt ab und lässt sich scheinbar nicht aus der Ruhe bringen. Manch einer würde sein Auftreten „reserviert“ oder „trocken“ nennen, andere „zielorientiert“.

Nun hat Horch bei der Eröffnungsrede zum 4. See-Hafen-Kongress erneut in ruhigem Ton gesprochen. Er fordert: Die norddeutsche Küstenregion brauche „mehr Geschlossenheit“, und zwar über die Grenzen der Bundesländer hinweg.

Hafen stärken

Wichtig ist dem Wirtschaftssenator, dass im Norden mit „einer Stimme“ gesprochen wird. Ansonsten würden der Hansestadt in Zukunft Brüssel und Berlin zusetzen.

Eine weitere Forderung des parteilosen Politikers: Das Wörtchen „Kooperation“ müsste „Konkurrenz“ ersetzen. Bekanntermaßen belebt ja auch Kooperation das Geschäft?

Doch derzeit gibt es gute Signale zu vermelden: Hamburg etabliert sich immer mehr als Zentrum für erneuerbare Energien. Und auch die Elektromobilität böte „große Perspektiven“.

Einmal mehr hat der Senator dank seiner Visionen aufhorchen lassen.

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