Keine Seilbahn in Hamburg: Bevölkerung seilt sich ab

buga-koblenz-rhein-schiff-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Das Votum ist klar: Die Bewohner des Bezirks Hamburg Mitte haben sich gegen eine Seilbahn entschieden, die den Stadtteil Hamburg St. Pauli mit dem anderen Elbufer laut Planungen verbinden sollte. Rund zwei Drittel stimmten gegen den Bau der Seilbahn, die als neue Touristenattraktion gehandelt wurde. An der Wahl beteiligte sich rund ein Viertel der Stimmberechtigten.

Geplant war eine Seilbahn, die am Heiligengeistfeld startet und an den zwei Musical-Theatern der Stage Entertainment („Der König der Löwen“ und das „Wunder von Bern“) endet. Die Musical-Betreiber wollten 35 Millionen Euro investieren. Die Streckenlänge der lustigen Gondelfahrt hätte 1,5 Kilometer betragen.

Vorgesehen war eine Entlastung der HADAG-Fähren. Doch so unangenehm ist die Fahrt über die Elbe mit Blick auf das Hafenpanorama oder die Stadtsilhouette der Hansestadt wohl nicht.

Bereits im Rahmen der IGS sollte eine Seilbahn in Hamburg realisiert werden. Vorbild war hier die Gondelfahrt im Rahmen der Buga in Koblenz. Dort hat sich der Fahrbetrieb seit 2011 etabliert – jedoch erreichen die Gondeln ihr Ziel auch auf „Höhe“ der Festung Ehrenbreitstein.

Ob die Verhandlungen in Bezug auf eine Seilbahn in der Hansestadt dennoch fortgeführt werden, bleibt offen. Denn: Das Votum ist nicht rechtlich verpflichtend.

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