„SimCity“ Server-Überlastung: Gehen in der Stadt die Lichter aus?

sim-city-cover-eaScreenshot Cover/ Electronic Arts

Die Spielewelt musste lange auf die Fortsetzung warten, doch seit wenigen Tagen ist das neue „SimCity“, also die weltweit beliebte Städtesimulation des Spieleentwicklers Electronic Arts, im Handel erhältlich. Das Spiel fährt im Grunde genommen gute Kritiken ein, es gibt nur einen Haken – und der lässt sich mit zwei Wörtern und einem Bindestrich umschreiben: Online-Zwang.

Egal ob Mehrspielermodus oder „Single-Play“ – wer „SimCity“ spielen möchte, muss „eingeloggt“ und mit der Welt vernetzt sein. Offiziell heißt es, der Mehrspielermodus sei der Grund für den Online-Zwang. Doch EA dürfte „vermutlich“ auch daran gelegen sein, dass keine Raubkopien in den Umlauf geraten.


Während sich Nutzer massiv über die „Politik“ von EA aufregen – beim Online-Versandhändler Amazon etwa „stapeln“ sich geradezu die negativen Rezensionen, geht der Spieleentwickler in die Offensive. So verbreitet Amazon die Nachricht von EA, nach der mit „Hochdruck“ daran gearbeitet würde, die Server zu optimieren und „zusätzliche Kapazitäten hinzuzufügen“. Die Performance jedoch könne während der Wartungen „schwanken“.

Einmal mehr verwundert: Wenn schon auf das „gewagte“ Pferd „ständige Online-Anbindung“ gesetzt wird, und die ersehnte neue Version eines Spiels nach knapp zehn Jahren Wartezeit auf den Markt kommt, müssen genügend Server zur Verfügung stehen. Stellt sich die Frage: Hat denn EA nicht damit gerechnet, dass „SimCity“ Käufer findet? Oder dass er diese an einer Hand abzählen kann?

Amazon etwa bietet „SimCity“ als Limited Edition für stolze 59 Euro an – und als Download für gut 53 Euro. Keine Angst: Die Server des Online-Versandhändlers sind dieser Tage nicht überlastet – gekauft werden kann das Spiel rund um die Uhr.

An sich ein gutes Spiel

Wäre all dieser Ärger um die „Server-Problematik“ nicht, EA hätte sich vermutlich einzig positiver Kritiken sicher sein können: Endlich setzt „SimCity“ auf 3D, die Grafiken sind beeindruckend – und am fesselnden Spielgeschehen hat sich freilich nichts geändert.

„SimCity 4“ wurde im Jahre 2004 noch als „old school“ abgestempelt, da es eben wie „SimCity 2000“ auf eine „Seitwärts-Perspektive“ setzte, aber noch nicht auf 3D, die damals bereits verbreitete Grafik. Das ist nun beim neuen „SimCity“ 2013 anders. Zwar sind die Städte in ihren „Auswucherungen“ begrenzter als in früheren Versionen, doch die Interaktivität kennt keine Grenzen: Der Stadtbevölkerung kann dabei zugesehen werden, wie sie zu ihrer Arbeitsstelle läuft. Und wer möchte, kann sich mitten in seine Landschaft das Brandenburger Tor setzen. Zudem sind auch „gebogene“ Straßen möglich – rundum: Wer möchte, viel Zeit findet und eine stabile Verbindung hat, kann sich nach Belieben austoben.

Wie sind eure Erfahrungen mit SimCity: Habt ihr das Spiel bereits bezogen? Oder schreckt ihr ob der derzeitigen Server-Problematik noch vom Kauf zurück? Über Feedbacks würden wir uns freuen.

Der Bürgermeister.

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