Sony Xperia Z3 Compact im Test: Kleiner Alleskönner ein Dauerbrenner

sony-xperia-z3-compact-2014-andres-lehmannAndres Lehmann

Das Sony Xperia Z3 Compact ist – wie es der Name bereits stark vermuten lässt – eine „Mini“-Variante des großen Xperia Z3. Doch das Telefon nebst 4,6 Zoll Display-Diagonale ist technisch im Vergleich zum großen Bruder kaum abgespeckt – und unterscheidet sich hier alleine der Papierform nach positiv von den „Mini“-Modellen anderer Hersteller, allen voran Samsung, HTC oder LG.

ukonio.de hat das Sony Xperia Z3 Compact als ein neues Redaktions-Handy im Einsatz – und es nun einige Tage lang in Ruhe getestet. Im Folgenden beschreiben wir unsere persönlichen Eindrücke im alltäglichen Umgang mit dem mobilen Begleiter.

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Erster Eindruck: Das Sony Xperia Z3 Compact liegt sehr gut in der Hand, wenngleich sich die Glasrückseite im ersten Moment ein wenig „kühl“ anfühlt. Doch nicht nur für jenes Gerät gilt: Eine Schutzhülle ist sinnvoll. Zudem ist das Xperia Z3 Compact staub- und wassergeschützt.


Sony setzt zudem in Bezug auf die Ausstattung einige eigene Duftmarken im Vergleich zur Konkurrenz. Wer etwa das Xperia Z3 Compact laden oder eine microSD-Karte einsetzen möchte, der muss wissen: Sony „versteckt“ seine Anschlüsse – kleine Fächer müssen geöffnet werden. Das sieht edel aus – und verhindert, dass die Anschlüsse verschmutzen.

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Sony Xperia Z3 Compact: Edles Gehäuse

Die Lautstärken-Regler oder die An/Aus-Taste befinden sich am rechten Rand – die silbernen Tasten wirken dabei sehr hochwertig. Das Xperia-„Kasten“-System kann man mögen – oder nicht. Doch gerade das Xperia Z3 Compact macht ob seiner Größe einen sehr schmucken Eindruck. Oder anders formuliert: Ein robustes Gerät.

Android 4.4.4 läuft sehr flüssig

Sony arbeitet zwar mit einer eigenen Benutzeroberfläche, doch „verfremdelt“ wird Android nicht. Und so ist die Bedienbarkeit von Android 4.4.4 KitKat für alle Stock-Android-Freunde überhaupt kein Problem, der Nutzer findet sich sehr schnell zurecht. Selbstredend hat Sony allerhand Software vorinstalliert, doch diese lässt sich auf Wunsch rasch entfernen. Ansonsten kommt der Nutzer in den vollen Android-Genuss, Widgets, Gruppen etc. lassen sich spielend anlegen. Auch die Menüstruktur ist übersichtlich gestaltet: Wer sucht, der findet.

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In voller Pracht

Das System als solches läuft sehr flüssig – die vier Kerne, getaktet mit 2,5 GHz, lassen spürbar nichts anbrennen. Beim Surfen im Netz – wahlweise haben wir den Chrome-Browser oder Firefox genutzt – oder bei der Bedienung von Google Maps ruckelt überhaupt nichts, das Scrollen ist „erste Sahne“.

Ein kleines Manko – und „Plus“ zugleich – ist die Tonwiedergabe: Zwar gibt es beim Abspielen eines Musiktitels kein Übersteuern und der Klang ist sehr klar. Selbst der Bass ist auszumachen. Doch beim Spielen in der waagerechten vibriert das Handy andauernd – das kann als störend empfunden werden. Abhilfe verschafft hier freilich ein Kopfhörer – oder aber das Volumen wird weit runtergeregelt.

Display und Kamera

Das HD-Display des Xperia Z3 Compact ist gestochen scharf – die Farben sind kräftig, aber nicht grell. Natürlich machen sich aktuell gar QHD-Displays breit – aber gerade bei solch kompakten Geräten spielt das eine untergeordnete Rolle: Das Betrachten des Geschehens auf dem Touchscreen ist eine große Freude. Das Abspielen von Videos und das Anschauen von Bildern ist auch auf einem solch „kompakten“ Gerät überhaupt kein Problem. Und keine Frage: Das Xperia Z3 Compact macht sich in der Hosentasche wahrlich nicht breit.

Angetan hat es uns die verbaute Kamera: Sony spendiert dem Xperia Z3 Compact eine 20,7 Megapixel Kamera. Und diese macht schnelle – und gestochen scharfe Bilder. Vor allem lassen sich in schneller Abfolge viele Fotos machen – perfekt für die „Momentaufnahme“. Auch die aktuell „herbstlich geprägten“ Lichtverhältnisse stellen das Xperia Z3 Compact vor keine unlösbare Aufgabe. Die Kamera-Settings derweil sind sehr übersichtlich – und es ist geradezu spürbar, dass sich die Japaner auch im Foto-Geschäft austoben.

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Gestochen scharfes Display

Ein besonderes Plus bietet die Kamera zudem: Videos in 4K sind möglich – die Kamera kommt dabei sehr gut „nach“ – schwammige Aufnahmen macht sie nicht, im Gegenteil: Wer keinen Zoom benötigt, der hat hier den idealen Begleiter für den Urlaub.

Ersten Eindrücken nach ist die Akkulaufzeit des Sony Xperia Z3 Compact tatsächlich beachtlich – zumindest im Vergleich zu anderen Geräten, etwa dem LG Nexus 5, sind klare Unterschiede in der Laufzeit auszumachen. Genau beziffern lässt sich dies aber noch nicht. Wir werden das Sony Xperia Z3 weiter testen und berichten.

Sony Xperia Z3 Compact: Erstes Fazit

Nach einigen Tagen „Dauernutzung“ lässt sich festhalten: Das Sony Xperia Z3 Compact liegt sehr gut in der Hand, das Display ist gestochen scharf und die Menüstruktur übersichtlich. Die Kamera ermöglicht viele Schnappschüsse in schneller Reihenfolge, Schärfe und Farben stimmen und Videoaufnahmen bereiten große Freude. Wer das Sony Xperia Z3 Compact als freies Gerät kaufen möchte, muss aktuell rund gut 450 Euro einplanen. Der interne Speicher beträgt 16 GB.

Das Sony Xperia Z3 Compact ein wahres Highend-Gerät – und dabei sehr handlich.

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