„Star Wars“-Verkauf und die Folgen: Disney hat die Macht

star-wars-logo-lucasfilmStar Wars/ Lucasfilm

Wie eine große Erschütterung der Macht hallte vor ein paar Tagen eine Meldung durchs Internet – und fand sogar ihren Weg in die altehrwürdige Tagesschau: George Lucas hat seine Rechte am „Star Wars“-Universum an Disney verkauft. Und wäre das nicht genug, wurde im selben Atemzug verkündet, dass es 2015 einen neuen „Star Wars“-Film geben wird.

Die Wellen der Aufregung sind noch lange nicht verebbt. Die Internet-Gemeinde überschlägt sich mit Scherzen über Darth Vader mit Mickey-Mouse-Ohren und was der Dinge mehr sind.

„Star Wars“-Fans spekulieren bereits wild, welche Geschichte die neuen Filme wohl erzählen werden (denn es soll gleich deren drei geben, die im Abstand von zwei bis drei Jahren erscheinen). Und man streitet leidenschaftlich, ob diese Entwicklung denn nun ein Fluch oder ein Segen für das Franchise sei.

Zeit für eine gelassene Einordnung

Die ukonio.de-Redaktion ist der Meinung, dass „Star Wars“-Fans frohen Mutes sein sollten. Puristen, die ohnehin nur die alte Trilogie gelten lassen, werden vermutlich schon alle Romane, Comics und Spiele ablehnen, die nach 1983 erschienen sind. Wer aber etwas offener ist, weiß, dass es durchaus noch sehr viele gute Geschichten geben kann, die aus der weit, weit entfernten Galaxie berichten.


Bleibt die Frage, ob Disney der geeignete Kandidat dafür ist. Im Grunde genügt eine Antwort: Avengers. Und man erlaube uns noch die Ergänzung: War George Lucas zuletzt denn wesentlich geeigneter? Ohne da in Wunden bohren zu wollen: Die neue Filmtrilogie aus Episode I bis III ist wenigstens umstritten. Und von den Verschlimmbesserungen der Original-Filme wollen wir gar nicht erst anfangen.

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Alle Spekulationen über den Inhalt der künftigen Film-Trilogie stehen noch auf recht dünner Faktenlage. Sicher scheint nur eins: Es wird eine völlig neue Geschichte erzählt. Auf die Ereignisse, die in Romanen und Comics beschrieben werden und nach der „Rückkehr der Jediritter“ angesiedelt sind, wird wohl keine Rücksicht genommen. An die Fachleute: Es wird also keinen Admiral Thrawn, keinen Klon-Imperator und vermutlich auch keine Yuuzhan Vong geben.

Die entscheidende Frage ist aber ohnehin: Werden Mark Hamill, Carrie Fisher oder gar Harrison Ford einen Auftritt in Episode VII haben? Das Alter der genannten Schauspieler ist dabei kaum ein Gegenargument. Denn es spricht ja nichts dagegen, Episode VII einige Jahrzehnte später anzusiedeln.

Ein gewisses Indiz, dass dem auch so sein könnte, ist die Äußerung von Mark Hamill, dass Carrie Fisher und er schon vor einiger Zeit von George Lucas über die bevorstehenden Fortsetzungen informiert wurden. Harrison Ford soll bei dieser Zusammenkunft aber nicht zugegen gewesen sein…

Zusammengefasst die Faktenlage wir haben

Fassen wir all das in einer wilden Spekulationsblase zusammen: Schon längst hat Disney ein Team fähigster Drehbuchschreiber zusammengesetzt, um eine epische Saga über die Neue Republik einige Jahrzehnte nach dem Sieg über das Imperium zu verfassen. Zur Zeit laufen geheimste Verhandlungen mit Regie-Giganten wie Joss Whedon oder Peter Jackson, die die neue Trilogie inszenieren sollen. Die Beraterfunktion von George Lucas ist dabei eher ein symbolischer Posten, sein Mitspracherecht beschränkt sich auf die Färbung der Lichtschwerter.

2015 werden wir dann einen alten und weisen Jedi-Meister Luke Skywalker sehen, der den neuen Jedi-Orden zu neuer Blüte geführt hat. Neue junge Helden sorgen für Gerechtigkeit in der gesamten Galaxis. Leya Organa-Solo ist das geachtete Staatsoberhaupt der Neuen Republik und hat alle Völker friedlich geeint. Und ja… auch ihr Gatte schaut vielleicht mal kurz vorbei.

Wir werden spannende Lichtschwert-Duelle, packende Raumkämpfe, eine mitreißende Handlung und glaubhafte Charaktere sehen…

Möge die Macht mit uns allen sein!

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1 Kommentar zu "„Star Wars“-Verkauf und die Folgen: Disney hat die Macht"

  1. Die dunkle Seite der Macht: Dieser sehr löbliche Artikel von Roland firmierte für zwei Stunden unter einem „falschen“ Autorennamen. Nun stimmt alles: Roland Triankowski ist der Autor des Artikels. Unter so einem schwarzen Helm fällt das Sehen teilweise schwer – wir bitten den Fehler zu entschuldigen!

    Konzentrieren Du Dich sollst beim Arbeiten…

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