Störtebeker und der „Schädelkult“ – ein Pirat in Schleswig

stoertebeker-schaedel-stiftung-schleswig-holsteinische-landesmuseenZarp/Schloss Gottorf

Hamburg. Ein Pirat geht auf Reisen: Der Schädel von Störtebeker hat das Museum für Hamburgische Geschichte verlassen und ist bis zum 31. August im Schloss Gottorf in Schleswig zu bestaunen.

Gut behütet – fast wie in einer „Nacht und Nebel“-Aktion – wurden die „Überreste“ des Piraten Störtebeker nach Schleswig transportiert. In der Reithalle des Schloss Gottorf findet derzeit die Sonderausstellung „Kopf und Schädel in der Kulturgeschichte des Menschen“ statt. Und da durfte Hamburgs berühmtester „Schädel“ nicht fehlen.


Nicht auf den Kopf gefallen

Verantwortlich für die Ausstellung zeichnet sich die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen. Einige Exponate in der Reithalle sind 9.000 Jahre alt – etwa ein übermodellierter Schädel aus Israel.

In jüngster Vergangenheit gingen die vermeintlichen Überreste des Piraten Klaus Störtebeker schon einmal auf Reisen – jedoch unfreiwillig: Anfang 2010 wurde der Schädel aus dem Hamburger Museum geklaut, ehe er gut ein Jahr später zurückgegeben wurde. Mittlerweile erhob die Staatsanwaltschaft gegen drei Tatverdächtige Anklage.

Die Ausstellung „Kopf und Schädel in der Kulturgeschichte des Menschen“ ist für Besucher noch bis zum 14. Oktober 2012 geöffnet

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