Kinofilm kommt dank vieler Spenden

stromberg-pro-sieben-willi-weberProSieben/Willi Weber

Ganz offenbar möchten den Papa viele Fans auf der großen Leinwand sehen, denn das „Crowd funding“, also das muntere Geld sammeln bei Anhängern der Serie, war erfolgreich. Und das binnen weniger Tage.

Bei Quotenmeter steht, dass sich Erfinder Ralf Husmann freut. Doch: Ralf Husmannn ist nicht der Erfinder von „Stromberg“. Das Original stammt aus England, heißt „The Office“, und wurde von Ricky Gervais und Stephen Merchant entwickelt.

Bei allem Respekt für den Erfolg des deutschen Ablegers „Stromberg“ darf immer wieder betont werden, dass Brainpool und ProSieben sich zunächst ein wenig schwer damit taten, von einer Adaption zu sprechen. Gervais sagte einmal, „they paid a lot of money.“ Ob im Spaß oder nicht, sei einmal dahin gestellt.

Husmann also, genau, wir waren beim Geld, freut sich über den Spendenmarathon vor Weihnachten. Denn, so darf jetzt festgehalten werden, viele Cineasten hatten „Ein Herz für Stromberg“.

Stimmung!

Ralf Husmann ist aus dem Häuschen: „Unglaublich! Stromberg ist Weltmeister! Stromberg hat bessere Fans als Justin Bieber, Pommes Frites oder… mir fehlen Worte und Vergleiche! Ein echter Weihnachtshammer!“ Da freut sich jemand auf das Verfassen eines Skripts.

Binnen kurzer Zeit haben sich 3.000 Investoren gemeldet, bei einer Million Zuschauern bekommen alle ihr Geld wieder, wenn es mehr werden, gibt es einen Bonus. Und bei weniger Zuschauern… wird Herr Husmann wohl sein Handy auf lautlos stellen.

Aber, soweit wird es nicht kommen. Ein Glück gibt es Christoph Maria Herbst und das eingespielte Ensemble.

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