Hamburg „wartet“ auf Sturmtief „Xaver“ – Warnung vor „extremen Unwettern“

airport-emirates-a380-landung-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Die Ruhe vor dem Sturm – doch: Noch im Verlaufe des Donnerstags wird mit den ersten Ausläufern des Orkantiefs Xaver in Hamburg gerechnet.

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor „extremen Unwettern“, neben Hamburg geht es auch in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen stürmisch zu. Vor allem an den Küsten wird es ungemütlich. Xaver hat offenbar einen langen Atem – bis zu 24 Stunden soll sich das Orkantief bemerkbar machen. Über die Wucht die Windböen gibt es unterschiedliche Angaben – möglich sind aber offenbar Böen von bis zu 140 Stundenkilometern.

Eltern ist derweil heute und auch morgen freigestellt, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken. Grundschulen bieten jedoch aktuell Unterricht auf dem ganzen Stadtgebiet an. Doch bereits auf dem Schulrückweg könnte es stürmisch zugehen – doch seine volle Wucht wird Xaver im Stadtgebiet erst später entfalten, die Rede ist von der Nacht von Donnerstag auf Freitag.


Zuvor nimmt die Deutsche Bucht Xaver in Empfang – es steht zu vermuten, dass es keine Begrüßungsgeschenke geben wird.

Erst Christian, jetzt Xaver

Dennoch sind die „Folgen“ von Xaver – und hiermit sind nicht Sturmschäden gemeint (die hoffentlich minimal ausfallen werden) – auch heute schon in Hamburg sichtbar: Der Hamburger Dom und diverse Weihnachtsmärkte bleiben geschlossen, die Buden wurden „eingepackt“. Auch die HADAG-Fähren – die aktuell noch über die Elbe schipppern – könnten im Laufe des Tages nicht mehr so regelmäßig fahren. Es wird mit Verspätungen gerechnet.

Der Hamburg Airport hat sich ebenfalls für den Sturm gerüstet – doch gerechnet wird mit zahlreichen Flugausfällen. 20 Landungen und Starts ab Hamburg Airport wurden bereites gestrichen, teilte eine Sprecherin dem Abendblatt mit.

Und so wirft Xaver seine „Schatten voraus“. Gerechnet wird mit bis zu drei Flutwellten. Bleibt die Hoffnung, dass die Deiche im Norden halten.

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