Googelt die Welt bald ganz anders?

google-suchfeld-screenshotScreenshot Google

Fast jeder User nutzt die Suchmaschine Google, gerade in Deutschland ist der Marktanteil nach wie vor sehr hoch. Doch schon seit längerem kündigen sich Veränderungen an. Grund: Apple hat mit seiner semantischen Spracherkennung Siri gezeigt, dass die Suche mehr können muss also „nur“ möglichst passende Webseiten auszuspucken.

Wie das Wall Street Journal vermeldet, möchte Google sich dem Trend anpassen und fortan vermehrt auf Fakten denn auf das Auflisten von Websites setzen.

Wird aus der „klassischen“ Keywordsuche die Frage?

Im oberen Bereich würden nach der Sucheingabe zunächst Fakten gelistet, die sich ob der Fragestellung aufgetan haben. Auf die Liste mit Websites wird freilich nicht verzichtet.

Derzeit mischen zudem stets Google-Anzeigen im sichtbaren Bereich mit. Es steht nicht zu vermuten, dass Google auf diese lukrative Einnahme in Zukunft verzichten möchte. Ohnehin sollen die Veränderungen nach und nach eingeführt werden. Von einem mehrjährigen „Wandel“ ist die Rede.

Doch offiziell äußert sich Google nicht zum Beitrag des Wall Street Journals. Man möchte sich eben in diesen hitzigen IT-Zeiten ungern in die Karten schauen lassen.

Doch offenbar möchte Google „so richtig“ ins „semantische Zeitalter“ einsteigen. Wobei jene Auflistung von Fakten zunächst ein wenig nach Wikipedia klingt. Spannend würde es erst werden, wenn Google auf die Frage „Was sind die drei größten Parks in Hamburg?“ auch tatsächlich die richtige Antwort ausgibt. Da wäre Google Wikipedia und Co. tatsächlich überlegen.

Und selbst Siri wäre zum jetzigen Zeitpunkt dann doch ein wenig sprachlos.

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