Nach Richtfest bald Party

tanzende-tuerme-buerohaus-st-pauli-reeperbahn-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Seit Jahren wird darüber diskutiert, ob die beiden neuen Bürotürme – „Tanzende Türme“ – sich gut einfügen in das Kiez-Bild. Auch von einer Verdrängung der Club-Kultur war die Rede.

So langsam kann sich ein jeder selbst ein Bild vom neuen Bürogebäude machen. Vom Architekturbüro Bothe Richter Teherani entworfen, ist das 90 Meter hohe und 180 Millionen Euro teure Gebäude schon jetzt ein Hingucker direkt neben dem TUI Operettenhaus am Spielbudenplatz.

Neue Schwingungen auf dem Kiez

Neben Büros für rund 1.000 Menschen wird es auch durchaus Anlaufpunkte und Berührungspunkte fürs Partyvolk der Reeperbahn geben: Eine Dachterrasse im Südturm darf schon jetzt als ein neuer touristischer Magnet der Hansestadt erkoren werden. Ein Café im Erdgeschoss wird eher für die ruhige Fraktion eröffnen.

Besonders ältere Kiezgänger werden sich indes noch an den Mojo-Club erinnern. Dieser soll auf 1.600 Quadratmetern viele Tanzwütige anlocken. Wie in der guten alten Zeit.

So oder so: Die neuen „überragenden“ Gebäude im Stadtteil St. Pauli werden auch weiterhin für Gesprächsstoff sorgen. In einem Jahr soll dann alles fertig sein.

Loriot hätte wohl gesagt: Der Turm steht schief.

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