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„The Hobbit“ wird zum Dreiteiler – Freude oder Abzocke?

Regisseur Peter Jackson und Warner Bros. gaben bekannt: „The Hobbit“ kommt als Dreiteiler in die Kinos. Nun wird hitzig diskutiert: Rechtfertigt der Stoff gleich drei Filme?
„The Hobbit“ kommt als Dreiteiler in die Kinos: Aufgebläht oder notwendig? | © Warner Bros.
Regisseur Peter Jackson und Warner Bros. gaben bekannt: „The Hobbit“ kommt als Dreiteiler in die Kinos. Nun wird hitzig diskutiert: Rechtfertigt der Stoff gleich drei Filme?

Einmal „ein“ Dreiteiler – immer ein Dreiteiler? Nach diesem Motto scheinen das Filmstudio Warner Bros. und Peter Jackson zu verfahren.

Der „Kult“-Regisseur, der bereits den Dreiteiler „Der Herr der Ringe“ („Lord of the Rings“) prächtig in Szene gesetzt hat, gab gemeinsam mit den Produktionsfirmen „feierlich“ bekannt, dass aller guten Dinge drei sind: „The Hobbit“, die Fantasy-Saga nach dem Buch von J. R. R. Tolkien, kommt demnach in drei Teilen auf die große Leinwand. Ursprünglich wurde von einem Zweiteiler ausgegangen.

Man trage so der „Reichhaltigkeit“ des Materials Rechnung, berichtet der Hollywood Reporter. Und das heißt im Klartext: Aus einem Buch können schnell drei Filme werden.

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Denn in diesem Punkte unterscheidet sich der kleine Hobbit von „Der Herr der Ringe“: Während es von „Lord of the Rings“ tatsächlich drei Bücher als Vorlage gibt, hat Tolkien die Erlebnisse des Hobbits in einem Buch zusammengefasst – quasi die Vorgeschichte zum Wettlauf um den Ring. Für einen dritten Teil – Nachdrehs sind nun möglich – sollen wohl auch Notizen Tolkiens herangezogen werden.


Mein (Geld)-Schatz

Wie geplant kommt so denn der erste Teil „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ im Dezember in die deutschen Kinos. Ein Jahr später, erneut vor Weihnachten, soll „Der Hobbit: Hin und zurück“ starten. Und ein dritter Teil, der noch keinen finalen Namen hat, soll im Sommer 2014 folgen.

Filmfans auf der ganzen Welt werden gespannt sein, wie Jackson das Leben des Hobbits Bilbo Beutlin verfilmt hat.

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Gedreht wurde einmal mehr in Neuseeland – egal von welchem Standpunkt aus betrachtet quasi die… Mittelerde. Der aus „The Office“ bekannte Martin Freeman mimt den kleinen Hobbit. Zudem geben sich einmal mehr Orlando Bloom, Cate Blanchett, Elijah Wood oder Ian McKellen die Ehre, die allesamt auch schon bei „Der Herr der Ringe“ mitwirkten.

In diversen Foren wurde nach der Bekanntgabe des „Triologie-Entschlusses“ hitzig über die neuste Entwicklung diskutiert: Die einen freuen sich auf einen weiteren Teil. Andere sprechen von Abzocke.

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Doch wer den ersten Trailer zu „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ gesehen hat, muss womöglich eingestehen: Drei Filme sind drei große Kinoabende – gemeinsam mit Freunden. Insofern man welche hat: „Gib mir den Ring… du hast gar keine Freunde.“